Überangebot drückt Nickelpreis auf Sechsjahrestief

Frankfurt - Ein Überangebot an Nickel hat am Montag den Kurs des Metalls belastet. In London verbilligte sich eine Tonne um bis zu 1,5 Prozent auf 13.085 Dollar (12.053 Euro). So wenig hat Nickel - es wird unter anderem zum Korrosionsschutz und zur Stahlveredelung verwendet - zuletzt im Mai 2009 gekostet.

Auch die steigenden LME-Bestände zeigten, dass der globale Nickelmarkt sehr gut versorgt sei, erklärten die Analysten der Commerzbank. "Viele Nickelproduzenten dürften auf dem aktuellen Preisniveau aber nicht mehr profitabel sein und daher wohl bald ihre Produktion drosseln oder einstellen." Auswirkungen auf den Preis dürfte dies aber erst dann haben, wenn Kapazitäten in umfangreichem Ausmaß aus dem Markt genommen würden.

Danach sieht es Händlern zufolge nicht aus, im Gegenteil: Durch die Einführung einer Steuer auf Nickel-Bestände in Malaysia, wo etwa die Hälfte der bei der LME gemeldeten Nickel-Vorräte lagern, könnte die Eigentümer zum Verkauf ihrer Nickel-Bestände animieren.

Die Preise für Kupfer und Zink zogen dagegen leicht um je knapp ein Prozent an.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte