Überangebot drückt Nickelpreis auf Sechsjahrestief

Frankfurt - Ein Überangebot an Nickel hat am Montag den Kurs des Metalls belastet. In London verbilligte sich eine Tonne um bis zu 1,5 Prozent auf 13.085 Dollar (12.053 Euro). So wenig hat Nickel - es wird unter anderem zum Korrosionsschutz und zur Stahlveredelung verwendet - zuletzt im Mai 2009 gekostet.

Auch die steigenden LME-Bestände zeigten, dass der globale Nickelmarkt sehr gut versorgt sei, erklärten die Analysten der Commerzbank. "Viele Nickelproduzenten dürften auf dem aktuellen Preisniveau aber nicht mehr profitabel sein und daher wohl bald ihre Produktion drosseln oder einstellen." Auswirkungen auf den Preis dürfte dies aber erst dann haben, wenn Kapazitäten in umfangreichem Ausmaß aus dem Markt genommen würden.

Danach sieht es Händlern zufolge nicht aus, im Gegenteil: Durch die Einführung einer Steuer auf Nickel-Bestände in Malaysia, wo etwa die Hälfte der bei der LME gemeldeten Nickel-Vorräte lagern, könnte die Eigentümer zum Verkauf ihrer Nickel-Bestände animieren.

Die Preise für Kupfer und Zink zogen dagegen leicht um je knapp ein Prozent an.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor