Über Wien und Umsatzziel: Melia Hotel feiert ersten Geburtstag

Wien - Im höchsten Haus des Landes, dem DC Tower auf der Wiener Donauplatte, können Reisende auch nächtigen. Vor rund einem Jahr wurde dort das erste österreichische Haus der spanischen Hotelgruppe Melia eröffnet. Anlässlich des Geburtstags wurde eine erste Bilanz gezogen - die positiv ausfällt, wie betont wurde. Nicht zuletzt das Restaurant in der Turmspitze sei ein beliebter Treffpunkt.

Zwar wurden keine exakten Zahlen genannt, man liege aber über dem geplanten Umsatzziel, versicherte General Managerin Dorothea Schuster in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Die Jahresauslastung wurde mit knapp 50 Prozent angegeben. Die Aufteilung Business- und Privatkunden betrug 44 zu 56 Prozent. Die Gäste stammten in erster Linie aus Österreich, gefolgt von Deutschland, Spanien, den USA und Großbritannien.

Das Haus im Turm ist eine Premiere: Das quasi zeitgleich mit dem DC Tower eröffnete Hotel ist das erste des Konzerns in Österreich. Das Melia Vienna erstreckt sich über insgesamt 20 Etagen und verfügt über 253 Zimmer - darunter 27 Suiten. Der eindrucksvollste Ausblick ergibt sich aus dem "57 Restaurant & Lounge", das die beiden obersten Etagen des 250 Meter hohen, neuen Donauplatten-Wahrzeichens einnimmt.

Die Besonderheit der Restaurant-Location scheint ein Erfolgsrezept zu sein. Seit der Eröffnung verbuche man im Gastro-Bereich eine "sehr hohe Auslastung". "80 Prozent unserer Gäste stammen dabei aus Wien", verwies Schuster auf den hohen Anteil einheimischer Lokalbesucher. Dort, also in den obersten Stockwerken, wird heute, Dienstag, auch das Einjahres-Fest gefeiert.

Die Melia-Hotelgruppe schmiedet laut eigenen Angaben intensiv Expansionspläne. Seit 2012 hat das börsenotierte, familiengeführte Unternehmen 100 neue Hotels eröffnet, davon allein 22 Häuser im vergangenen Jahr. Insgesamt betreibt die spanische Hotelkette weltweit 370 Hotels in über 40 Ländern. In naher Zukunft wolle man sich vor allem auf Schwellenländer konzentrieren, hieß es - also etwa auf Länder des Mittleren Ostens, Lateinamerikas oder in der englischsprachigen Karibik.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht