Über 200 Prozent Preisunterschied bei Gas- und Ölbrennerwartung

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich haben bei den Preisen für die Wartung von Gasthermen oder Ölbrennern Unterschiede von über 200 Prozent festgestellt. Das gaben sie am Mittwoch in einer Presseaussendung bekannt. Sie raten zur Einholung eines verbindlichen Angebotes vor der Auftragserteilung.

Jetzt im Sommer ist eine gute Zeit für eine Wartung. Denn im Herbst - wenn die Heizsaison beginnt - könnte es schwierig werden, einen Servicetermin zu bekommen, geben die Konsumentenschützer zu bedenken. Sie erhob die Angebote von 28 Gasthermen- bzw. Ölbrennerservicefirmen in Oberösterreich. Entweder es wird ein vorher festgelegter Pauschalpreis verlangt oder es wird nach erbrachter Arbeitszeit abgerechnet.

Das Ergebnis: Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Pauschalpreis beim Gasthermenservice im Durchschnitt um 6,2 Prozent, beim Ölbrennerservice um 4,5 Prozent. Die Pauschale beim Gasthermenservice liegt zwischen 88,00 und 207,00 Euro. Beim Ölbrenner fallen für pauschale Kosten von 81,60 bis 247,00 Euro an. Der Preis für die Regiestunde liegt zwischen 61,20 und 118,80 Euro. Der Stundensatz für einen Servicetechniker beträgt von 50,40 bis 101,00 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für eventuell notwendige Ersatzteile.

Seit Jahresbeginn müssen Vermieter die Kosten für Reparatur oder Austausch dieser Geräte übernehmen. Die Mieter haben für die regelmäßige Wartung auf ihre Kosten zu sorgen.

(S E R V I C E - Die Preisübersicht im Internet: www.ooe.konsumentenschutz.at )

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen