Über 200 Prozent Preisunterschied bei Gas- und Ölbrennerwartung

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Oberösterreich haben bei den Preisen für die Wartung von Gasthermen oder Ölbrennern Unterschiede von über 200 Prozent festgestellt. Das gaben sie am Mittwoch in einer Presseaussendung bekannt. Sie raten zur Einholung eines verbindlichen Angebotes vor der Auftragserteilung.

Jetzt im Sommer ist eine gute Zeit für eine Wartung. Denn im Herbst - wenn die Heizsaison beginnt - könnte es schwierig werden, einen Servicetermin zu bekommen, geben die Konsumentenschützer zu bedenken. Sie erhob die Angebote von 28 Gasthermen- bzw. Ölbrennerservicefirmen in Oberösterreich. Entweder es wird ein vorher festgelegter Pauschalpreis verlangt oder es wird nach erbrachter Arbeitszeit abgerechnet.

Das Ergebnis: Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Pauschalpreis beim Gasthermenservice im Durchschnitt um 6,2 Prozent, beim Ölbrennerservice um 4,5 Prozent. Die Pauschale beim Gasthermenservice liegt zwischen 88,00 und 207,00 Euro. Beim Ölbrenner fallen für pauschale Kosten von 81,60 bis 247,00 Euro an. Der Preis für die Regiestunde liegt zwischen 61,20 und 118,80 Euro. Der Stundensatz für einen Servicetechniker beträgt von 50,40 bis 101,00 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für eventuell notwendige Ersatzteile.

Seit Jahresbeginn müssen Vermieter die Kosten für Reparatur oder Austausch dieser Geräte übernehmen. Die Mieter haben für die regelmäßige Wartung auf ihre Kosten zu sorgen.

(S E R V I C E - Die Preisübersicht im Internet: www.ooe.konsumentenschutz.at )

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

Newsticker

US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

Newsticker

Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen