Über Fünf Millionen Euro veruntreut - Banker im Burgenland angeklagt

Im Burgenland soll ein mittlerweile Ex-Bankmitarbeiter über fünf Millionen Euro veruntreut haben. Der 53-Jährige wurde nun angeklagt: Ihm wird Untreue und schwerer Betrug vorgeworfen, bestätigte die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) am Freitag gegenüber der APA einen Bericht des "Kurier" (Burgenland-Ausgabe).

Der Fall war im Jänner des Vorjahres nach der Festnahme des Mannes bekannt geworden. Ein Kunde hatte Anzeige erstattet, nachdem ihm Unregelmäßigkeiten bei seinem Wertpapierkonto aufgefallen waren. Zunächst war man von einem Schaden in der Höhe von etwa 370.000 Euro ausgegangen. Mittlerweile soll es mehr als 50 geschädigte Kunden geben, die mutmaßliche Schadenssumme wurde mit über fünf Millionen Euro angegeben.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat beim Landesgericht Eisenstadt Anklage eingebracht, bestätigte WKStA-Sprecher Norbert Hauser. Die Betrugsvorwürfe fallen in den Zeitraum von 2000 bis zum Jahr 2013. Der 53-Jährige soll unter anderem Transaktionen von Kundenkonten ohne Zustimmung der Inhaber getätigt haben. Außerdem soll er Betroffenen vorgespiegelt haben, ihre Gelder werthaltig zu veranlagen.

Der Ex-Banker befindet sich laut "Kurier" mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig, hieß es am Landesgericht Eisenstadt auf APA-Anfrage.

Wien (APA) - Maschinen können bald mehr als die Hälfte der Tätigkeiten übernehmen, die jetzt von Menschen ausgeübt werden. Dementsprechend ist mehr als die Hälfte der Jobs mittelfristig von Automatisierung oder "Robotern" bedroht. Ältere Menschen trifft das besonders hart, weil sie sich schwertun, eine neue Arbeit zu finden oder umzusatteln, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Mercer-Studie.
 

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Roboter bedrohen vor allem Jobs unqualifizierter älterer Menschen

Wien (APA) - Singapur unterzeichnet am Freitag ein Freihandelsabkommen mit der EU, das aber für London bald nicht mehr gilt. Singapurs Ministerpräsident Lee Hsien Loong schließt nicht aus, dass die Briten bilateral zu einem besseren Deal mit seinem Land gelangen könnten. "Es ist immer leichter, ein Abkommen mit einem Land statt mit einer Organisation aus 28 Staaten zu machen", sagte er am Mittwoch in Wien.
 

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Brexit - Singapurs Premier: Mit einem Land macht man leichter Deals

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