Über Fünf Millionen Euro veruntreut - Banker im Burgenland angeklagt

Im Burgenland soll ein mittlerweile Ex-Bankmitarbeiter über fünf Millionen Euro veruntreut haben. Der 53-Jährige wurde nun angeklagt: Ihm wird Untreue und schwerer Betrug vorgeworfen, bestätigte die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) am Freitag gegenüber der APA einen Bericht des "Kurier" (Burgenland-Ausgabe).

Der Fall war im Jänner des Vorjahres nach der Festnahme des Mannes bekannt geworden. Ein Kunde hatte Anzeige erstattet, nachdem ihm Unregelmäßigkeiten bei seinem Wertpapierkonto aufgefallen waren. Zunächst war man von einem Schaden in der Höhe von etwa 370.000 Euro ausgegangen. Mittlerweile soll es mehr als 50 geschädigte Kunden geben, die mutmaßliche Schadenssumme wurde mit über fünf Millionen Euro angegeben.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat beim Landesgericht Eisenstadt Anklage eingebracht, bestätigte WKStA-Sprecher Norbert Hauser. Die Betrugsvorwürfe fallen in den Zeitraum von 2000 bis zum Jahr 2013. Der 53-Jährige soll unter anderem Transaktionen von Kundenkonten ohne Zustimmung der Inhaber getätigt haben. Außerdem soll er Betroffenen vorgespiegelt haben, ihre Gelder werthaltig zu veranlagen.

Der Ex-Banker befindet sich laut "Kurier" mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig, hieß es am Landesgericht Eisenstadt auf APA-Anfrage.

Wels/Prag (APA) - Die österreichische Möbelkette XXXLutz hat den Umsatz in Tschechien im Geschäftsjahr 2016/2017 um 41 Prozent auf 2,23 Milliarden Kronen (86,18 Mio. Euro) gesteigert, berichtet die tschechische Nachrichtenagentur CTK am Montag. Der Gewinn stieg laut Geschäftsbericht um 18 Prozent auf 46 Millionen Kronen. Der Konzern hat neue Märkte eröffnet und dadurch seine Marktposition gestärkt.
 

Newsticker

XXXLutz-Gruppe steigerte 2016/17 Umsatz in Tschechien um 41 Prozent

Berlin (APA/AFP) - Die deutsche Industrie hat von der Europäischen Union ein selbstbewusstes Auftreten bei den anstehenden Handelsgesprächen mit den USA gefordert. "Europa darf sich nicht erpressen lassen", erklärte BDI-Präsident Dieter Kempf am Montag. Der Automobilverband VDA mahnte aber, die EU dürfe nicht mit Vorbedingungen in die Gespräche mit US-Präsident Donald Trump am Mittwoch gehen.
 

Newsticker

Deutsche Industrie für selbstbewusste EU bei Gespräch mit Trump

München (APA/Reuters) - Europas größter Versicherer Allianz will seinen südeuropäischen Kunden künftig bei Schäden an Haus oder Wohnung gleich einen Handwerker ins Haus schicken können. Die Tochter Allianz Partners kauft vom Finanzinvestor Portobello Capital den spanischen Reparatur-Dienstleister Multiasistencia, wie der Versicherer am Montag in München mitteilte.
 

Newsticker

Allianz kauft Handwerker-Service aus Spanien