UBS will Mehrheit an Investmentbanking-Joint-Venture in China

Zürich (APA/sda/awp) - Die Schweizer Großbank UBS ist in Gesprächen, eine Mehrheitsbeteiligung am chinesischen Investmentbanking-Joint-Venture zu akquirieren. Das sagte Bankchef Sergio Ermotti nach der Ankündigung der Regierung in Peking, die Finanzmärkte weiter zu öffnen. Die UBS habe Gespräche mit den örtlichen Partnern begonnen, 51 Prozent zu übernehmen, sagte Ermotti in einem Interview mit Bloomberg TV am Montag.

Die Diskussionen könnten in einigen Monaten abgeschlossen sein.

Gleichzeitig sei die UBS ihrem Plan voraus, die Belegschaft in China innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln. Die Bank dürfte Ende des laufenden Jahres 1.200 Angestellte in China haben. Es sei das erste Mal, dass die UBS Gespräche über eine Mehrheitsbeteiligung an ihrem Joint Venture in China bestätigt, berichtet Bloomberg.

Vor der Ankündigung der Regierung habe die Bank an Plänen gearbeitet, die Beteiligung am lokalen Venture auf 49 Prozent von aktuell 25 Prozent zu erhöhen.

Die vier chinesischen Unternehmen im Venture seien Beijing Guoxiang Asset Management Co., China Guodian Capital, COFCO Group und ein Transportunternehmen aus Guangdong. Laut Ermotti wäre eine Mehrheitsbeteiligung für die UBS allerdings weniger signifikant, weil die Bank bereits heute die Managementkontrolle über das Venture habe.

Strategisch gebe es keine großen Veränderungen in China, und unabhängig von der Beteiligung sei man auf Kurs, das Geschäft auszubauen. Aber eine umfassendere finanzielle Beteiligung am Geschäft sei durchaus willkommen.

Rom (APA) - Italien will im Haushaltsstreit mit der EU von seinen Schuldenplänen nicht abweichen. Die Haushaltsziele für das kommende Jahr änderten sich nicht, bekräftigte Vize-Premierminister Matteo Salvini am Mittwoch. "Wir machen keinen Schritt zurück. Wir bewegen uns um keinen Millimeter", sagte der Lega-Chef.
 

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Rom bleibt im Haushaltsstreit hart: "Keinen Schritt zurück"

Miami/Düsseldorf (APA/Reuters) - Autonome Fahrzeuge, die Lebensmittel-Käufe selbstständig beim Kunden abliefern: Der Auto-Gigant Ford, der Handelsriese Wal-Mart und der Zustelldienst Postmates arbeiten an einem entsprechenden Pilotprojekt. Tests würden in der US-Großstadt Miami beginnen, teilte Ford am Mittwoch mit.
 

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Ford und Wal-Mart arbeiten an autonomem Lieferdienst für Lebensmittel

Wien (APA) - Bei der Entwicklung der Einkommen steht Österreich im europäischen Vergleich nicht so schlecht da wie es auf den ersten Blick scheint. Pro Kopf stagniert das Jahreseinkommen seit 2010 zwar, in Stundenlöhnen gemessen gibt es aber einen Anstieg zu sehen, sind sich Experten der Wirtschaftskammer (WKO), des Instituts für Höhere Studien (IHS) sowie des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) einig.
 

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Einkommen der Österreicher stagniert pro Kopf, steigt aber pro Stunde