UBS verkauft Vermögensverwaltungsgeschäft AFS

Zürich/New York - Die Schweizer Großbank UBS verkauft ihre Geschäftssparte Alternative Fund Services AFS an die japanische Bank Mitsubishi UFJ Financial Group. UBS Global Asset Management und MUFG Investor Services hätten eine entsprechende Vereinbarung getroffen, teilten die beiden Banken am Donnerstagabend mit.

AFS habe in Asien eine starke Präsenz, weshalb die Akquisition strategisch sinnvoll sei, heißt es von Seiten der Japaner. Die UBS-Geschäftseinheit hat sich auf die Verwaltung von Fonds und Dienstleistungen für Hedgefonds und Private-Equity-Gesellschaften spezialisiert.

AFS verfügt den Angaben zufolge über Mitarbeiter auf den Cayman-Inseln, in Kanada, Hongkong, Irland, Jersey, Singapur, Großbritannien und in den USA. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht. Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2015 erwartet.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf