UBS hebt OMV-Kursziel von 24,0 auf 26,0 Euro an

Im Rahmen einer Analyse des europäischen Öl- und Gassektors haben die Wertpapierexperten der UBS ihr Kursziel für die Papiere der OMV von 24,0 Euro auf 26,0 Euro angehoben. Das Anlagevotum lautet weiterhin auf "Neutral".

Die sich stabilisierenden Ölpreise haben die UBS-Analysten dazu veranlasst, ihre Prognosen für die Ölpreisentwicklung für 2015 leicht anzuheben. Auch die Raffineriemargen der von ihren beobachteten Unternehmen hätten sich weltweit verbessert. Daraus ergibt sich für die Analysten eine Anhebung der Schätzungen des Gewinns je Aktie für 2015.

Im Hinblick auf die OMV schreiben die Experten, dass sich die Aktien des heimischen Öl- und Gaskonzerns über weite Teile des Jahres 2014 schwächer als erwartet entwickelt haben. Als Reaktion auf die niedrigen Ölpreise wurden die Investitionsausgaben bei der OMV drastisch gekürzt, was das Produktionswachstum nach hinten verschoben hat, so die Analysten. Jedoch habe die Nominierung des neuen CEO Rainer Seele Unsicherheiten gemindert.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die UBS-Analysten nun 2,07 (zuvor: 1,53 Euro) Euro für 2015, sowie 2,33 bzw. 3,86 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 1,25 Euro für die Jahre 2015 bis 2017.

Am Montagvormittag notierten die OMV-Titel an der Wiener Börse mit plus 1,29 Prozent auf 27,885 Euro.

Analysierendes Institut UBS

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma