UBS passt Gewinnschätzungen für FACC an

Ried im Innkreis - Die Wertpapierexperten der Schweizer Großbank UBS haben ihre Gewinnschätzungen für die Aktien der heimischen FACC nach der jüngsten Gewinnwarnung des Flugzeugteileherstellers angepasst. Das Kursziel von 9,50 Euro und das Votum "Buy" wurden vorerst nicht verändert. Die Analysten überprüfen aber derzeit ihr Bewertungsmodell.

Grund für die gekippte Prognose des Flugzeugteileherstellers seien Managementwechsel bei zwei wichtigen Kunden, die dazu führten, dass Verhandlungen über Preisanpassungen gerade stockten, sagte FACC-Chef Walter Stephan bereits im Jänner. Dies führe zu Umsatzeinbußen von rund 34 Mio. Euro. Nun droht 2014/2015 ein operativer Verlust (Ebit) von 4,5 Mio. Euro nach einem Rekordgewinn von 42,5 Mio. Euro im vorherigen Geschäftsjahr.

Für die UBS-Analysten seien 33 bis 50 Prozent der 34 Mio. Euro Einmaleffekte infolge höhere Kosten bei der technischen Umstellung und einer Designänderung. Der Rest würde gestiegene Produktionskosten aufgrund der technischen Änderungen reflektieren, hieß es in der Studie. Nun versuche FACC, ihre höheren Kosten durch Preisanpassungen an die Kunden weiterzugeben. Dabei wagen die Experten über den Ausgang der Verhandlungen keine Prognose abzugeben.

Beim Gewinn je Aktie erwarten die UBS-Analysten 0,63 Euro für 2014/15, sowie 0,78 bzw. 1,03 Euro für die beiden Folgejahre. Ihre Dividendenschätzung je Titel beläuft sich auf 0,16 Euro für 2014/15, sowie 0,20 bzw. 0,26 Euro für 2015/16 bzw. 2016/17.

Am Montagvormittag starteten die FACC-Titel an der Wiener Börse mit einem Minus von 10,82 Prozent bei 6,50 Euro in den Handel.

Analysierendes Institut UBS

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Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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