UBM steigert Nettogewinn im ersten Quartal um 19 Prozent

Wien (APA) - Der börsennotierte Wiener Immobilienentwickler UBM konnte im ersten Quartal 2018 die Gesamtleistung um 89 Prozent auf 220 (Q1 2017: 116,5) Mio. Euro steigern und den Nettogewinn um 19 Prozent auf 6,4 (5,3) Mio. Euro verbessern. Der Ausblick für 2018 wird bestätigt. Demnach rechnet der Immokonzern mit einem Rekordjahr. Die Gesamtleistung soll bei 750 und der Vorsteuergewinn bei 50 Mio. Euro liegen.

"Das erste Quartal bestätigt, wir sind 2018 auf Rekordkurs", so CEO Thomas Winkler am Mittwoch in der Unternehmensmitteilung. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt mit einem Nettogewinn von 6,5 Mio. Euro gerechnet.

Der Umbau zu einem reinen Immobilienentwickler habe an Fahrt aufgenommen. Alleine im ersten Quartal seien Bestandsimmobilien im Wert von rund 65 Mio. Euro verkauft worden. Bis Mitte 2019 sollen weitere Verkäufe von über 100 Mio. Euro folgen. Mit den Reinerlösen soll die Nettoverschuldung reduziert bzw. neue Projekte entwickelt werden. Ab Mitte Juli werden auch alle Tochtergesellschaften den Namen UBM Development tragen.

Zur deutlich verbesserten Gesamtleistung trug vor allem der Anstieg der Erlöse aus Immobilienverkäufen bei. Verkauft wurde eine Büroimmobilie in Breslau, eine Hotelimmobilie in Linz, das Hotelprojekt Twarda und auch Wohnimmobilien. Das Vorsteuerergebnis lag damit mit 8,2 Mio. Euro um 21 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Nettoverschuldung sank im ersten Quartal um 157,7 auf 320,2 Mio. Euro. Dazu trug mit 100 Mio. Euro der Verkauf einer Hybridanleihe bei.

Aufgrund des positiven Marktumfeldes und der hohem Ergebnisvisibilität - 75 Prozent der Projekte 2018 sind bereits "forward" verkauft - geht UBM davon aus, dass das bisherige Rekordjahr 2015 sowohl bei Gesamtleistung als auch Ergebnis übertroffen wird. Der Ausblick für 2018 wird somit bestätigt - die Gesamtleistung soll demnach über 750 Mio. Euro liegen und das Ergebnis vor Steuern über 50 Mio. Euro. Der Gewinn pro Aktie sollte die 5-Euro-Marke übertreffen.

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