UBM kaufte "Zuckerindustrie-Palast" in Prager Stadtzentrum

Prag/Wien (APA) - Der österreichische börsennotierte Hotelimmobilienentwickler UBM hat den sogenannten Zuckerindustrie-Palast im Prager Stadtzentrum gekauft. Das Unternehmen will das denkmalgeschützte Gebäude in ein Fünf-Sterne-Hotel mit rund 175 Zimmern umbauen, bestätigte die UBM in einer Presseaussendung am Montag.

"Die Top-Lage im Stadtzentrum gepaart mit dem historischen Flair hat unglaubliches Potenzial, das über Jahre verborgen war. Dieses Projekt soll nun zu einem Juwel der Prager Hotellandschaft werden", so Jan Zemanek, Geschäftsführer von UBM Development Czechia.

Für UBM handle es sich bereits um das fünfte neu erworbene Hotelprojekt im laufenden Jahr, hieß es. "Mit diesem Luxushotel in Prag machen wir das Dutzend voll. Aktuell befinden sich zwölf Hotelprojekte in unserer Pipeline - ein absoluter Rekordwert", so Martin Löcker, Chief Operating Officer von UBM Development.

Der Erwerb der Liegenschaft, dessen Preis nicht bekanntgegeben wurde, erfolgte Ende August. Das Gebäude wurde ursprünglich als Bürogebäude genutzt, eine Baugenehmigung für den Umbau zum Hotel soll bereits bestehen. Der Baustart wird voraussichtlich im Herbst 2019 erfolgen, die Fertigstellung des Hotelprojekts ist für Ende 2021 geplant, so UBM.

Der heute denkmalgeschützte Palast wurde in den Jahren 1912 bis 1916 nach dem Entwurf der Architekten Josef Zaschle und Theodor Fischer gebaut. Nach der Warschauer-Pakt-Invasion in die Tschechoslowakei vor 50 Jahren diente das Gebäude provisorisch den Abgeordneten des Parlaments. Nach 1989 war hier das bereits nicht mehr existierende Geldinstitut IPB angesiedelt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro