UBM will aus Immobilienverkäufen netto 250 Mio. Euro erlösen

Die börsenotierte UBM Realitätenentwicklung AG plant in den kommenden 15 Monaten durch den substanziellen Abbau des Immobilienbestandes und der Veräußerung der Beteiligung an der ungarischen M6-Autobahn netto bis zu 250 Mio. Euro zu verdienen. Bis zu 40 Immobilien sollen verkauft werden. Der Verkaufsprozess sei bereits eingeleitet, teilte UBM am Dienstag im Quartalsbericht mit.

Nach der Verschmelzung mit der Immobiliensparte des Baukonzerns Porr (PIAG) erhöhten sich die Gesamteinkünfte der UBM-Gruppe im ersten Quartal von 59,7 auf 133,9 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr wird mit 765,2 (482,6) Mio. Euro gerechnet. Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg von 2,5 Mio. vor der Verschmelzung auf 8,0 Mio. Euro. Es werden 680 Mitarbeiter beschäftigt.

Immobilien im Wert von rund 1,5 Mrd. Euro will UBM bis Ende 2016 abstoßen und damit seine Nettoverschuldung stark reduzieren, kündigte Konzernchef Karl Bier Mitte April an. Die Nettoverschuldung war nach der PIAG-Übernahme von 321,9 auf 571,3 Mio. Euro angestiegen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten legten von 118,6 auf 250,8 Mio. Euro zu, die langfristigen von 348,5 auf 561,3 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote verringerte sich von 26 auf 24,6 Prozent.

Zu den Umsatzerlösen im ersten Quartal trugen vor allem der Verkauf eine Immobilie aus dem Gesundheitsbereich und ein Büroobjekt, beide in Österreich, bei. Darüber hinaus wurde in Frankfurt das Hotel Holiday Inn fertiggestellt und in Betrieb genommen. UBM ist in den Kernmärkten Österreich (Umsatz: 90,8 Mio. Euro), Deutschland (16,6 Mio.), Polen (11,0 Mio.) sowie in sonstigen Märkten wie die Niederlande und Frankreich (15,5 Mio. Euro) tätig.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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