UBM 2015 mit Gewinnsprung - Dividendenerhöhung geplant

Wien - Der börsennotierte Immobilienentwickler UBM hat im Jahr 2015 seine Leistung deutlich gesteigert und einen Gewinnsprung hingelegt. Die Dividende soll um 35 Cent auf 1,60 Euro je Aktie erhöht werden.

Im laufenden Geschäftsjahr will der Vorstand das "hohe Niveau von Produktionsleistung und Ergebnis" halten, sei doch die Stimmung auf den Immobilienmärkten "überaus gut", wie es im am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht heißt.

Vorläufige Zahlen hat die UBM schon im Februar bekanntgegeben, nun liegen sie schwarz auf weiß vor. Die Gesamtleistung legte um 73 Prozent 593 Mio. zu. Das operative Ergebnis (Ebit) hat sich von knapp 37 Mio. auf 74 Mio. Euro verdoppelt, ebenso das Vorsteuerergebnis (EBT), es stieg von 25 auf 50 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 22 Mio. auf 37 Mio. Euro.

2015 hat der Konzern unter anderem vier Hotels, acht Wohnbauten und drei Bürogebäude für seine Entwicklungspipeline akquiriert. Für 13 Objekte wurde der Verkauf fixiert, was 170 Mio. Euro netto in die Kassen spülte.

Details will die UBM am Vormittag bei einer Pressekonferenz erläutern.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht