Uber will Entschädigungen nach Skandal um sexuelle Belästigung zahlen

Berlin/Oakland (Kalifornien)/San Francisco (APA/dpa) - Im Skandal um sexuelle Belästigung und Diskriminierung bei Uber will der Fahrdienst-Vermittler mehreren hundert Angestellten Entschädigungen zahlen. Laut einem Einigungsvorschlag sollen 56 derzeitige und ehemalige Beschäftigte, die sexuell belästigt worden waren, eine Gesamtsumme von 1,9 Mio. Dollar (1,65 Mio. Euro) erhalten, also rund 33.900 Dollar pro Person.

Die Einigung muss noch von einem kalifornischen Richter abgesegnet werden. Darüber hinaus will Uber weitere 5,1 Mio. Dollar an die 56 Angestellten sowie 431 weitere Kollegen zahlen, die sich Diskriminierung und einem enormen Druck ausgesetzt sahen. Das entspricht mehr als 10.000 Dollar pro Person.

Der Prozess war im Oktober 2017 von drei Uber-Mitarbeiterinnen mit lateinamerikanischen Wurzeln angestoßen worden. Sie gaben an, aufgrund ihrer Herkunft weniger Geld zu verdienen als ihre männlichen Kollegen aus den USA oder Asien. Nach ihrem Vorstoß hatten dann zahlreiche weitere Kollegen von Diskriminierung - aber auch von sexueller Belästigung oder unangemessenem Druck berichtet.

Uber ist eines der am höchsten bewerteten Start-ups der Welt. Zuletzt sprach das 2009 gegründete Unternehmen von einer Bewertung von 62 Mrd. Dollar. Ein Börsengang ist für 2019 angepeilt. Das Unternehmen setzte im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal 2,8 Mrd. Dollar um.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte