Uber grenzt Verluste ein - Weiter Weg in Gewinnzone

San Francisco (APA/Reuters) - Der US-Fahrdienstvermittler Uber macht sich auf den Weg aus den roten Zahlen, ist von der Gewinnzone aber noch weit entfernt. Das Defizit schrumpfte in dem Ende Juni abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal um 19 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Vor dem Börsengang im nächsten Jahr beträgt das Minus damit immer noch 891 Millionen Dollar (781,17 Mio. Euro).

Beim Umsatz legte Uber dagegen den Turbo ein: Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. "Wir hatten wieder ein großartiges Quartal", sagte Unternehmenschef Dara Khosrowshahi. "Wir setzen unser Wachstum in einem für ein Unternehmen unserer Größe beeindruckenden Tempo fort."

Experten zeigten sich dagegen kritisch: "Ich bin weiterhin nicht beeindruckt", sagte Management-Professor Brent Goldfarb von der Universität Maryland. Nur weil man sich von den schwächsten Bereichen trenne, bedeute das noch nicht, dass das zugrunde liegende Geschäftsmodell profitabel sei.

Unter der Führung des seit September amtierenden Khosrowshahi hat sich Uber aus verlustträchtigen Märkten zurückgezogen. Zugleich versucht Uber aber in neue Bereiche und auch Geschäfte wie Essenlieferungen vorzudringen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro