Uber stemmt sich gegen Sammelklage in Kalifornien

Der umstrittene Taxi-Ersatzdienst Uber versucht, eine für das Geschäftsmodell bedrohliche Sammelklage in Kalifornien abzuwenden. In der Uber-Heimatstadt San Francisco ist die Firma mit drei Fahrern im Rechtsstreit über die Frage, ob für sie der Status von Angestellten gelten müsste.

Am Donnerstag (Ortszeit) reichten Ubers Anwälte eine 52-seitige Verteidigungsschrift beim Gericht ein, die verhindern soll, dass sich das Verfahren zu einer Sammelklage ausweitet. Der Prozess beginnt am 6. August. Jüngst hatte bereits die Arbeitskommission von Kalifornien befunden, dass Uber-Fahrer als Angestellte gelten könnten.

Für das Unternehmen ist die Angelegenheit brenzlig. Bisher werden die Fahrer arbeitsrechtlich als unabhängige Unternehmer eingestuft. Dadurch müssen sie nicht nur für Autos, Benzin und Versicherung selbst aufkommen, auch Arbeitgeberleistungen wie Sozialversicherung kann Uber sich sparen. Die Firma sieht sich mit ihrer App lediglich als Vermittler von Fahrdiensten und findet die Einstufung der Fahrer als ungebundene Vertragspartner deshalb korrekt. Die Firma glaubt, die Unterstützung der Mehrheit der Fahrer zu haben, und versuchte das vor Gericht mit Hunderten Stellungnahmen belegen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach