Uber verhandelt über Milliarden-Kredit

New York (APA/dpa) - Der Hunger von Uber auf frisches Geld ist schwer zu stillen: Laut einem Zeitungsbericht verhandelt der umstrittene Fahrdienst-Vermittler über einen Milliarden-Kredit. Das Start-up aus San Francisco habe mehrere Banken angefragt, wie viel sie dazu beisteuern würden, schrieb das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf informierte Personen.

Dabei hatte Uber allein in diesem Jahr bereits mehrere Milliarden Dollar von Investoren im Gegenzug für Firmenanteile bekommen. Für das Tagesgeschäft brauche Uber die Kreditlinie nicht, berichte die Zeitung.

Es ist aber nach wie vor unklar, wie viel Geld die rasante internationale Expansion verschlingt. Zudem soll Uber zusammen mit Partnern unter den Bietern für Nokias Kartendienst Here sein, der laut Medienberichten 3 Mrd. Euro kosten könnte.

Das "Wall Street Journal" wies zugleich darauf hin, dass eine solche Kreditlinie auf den Beginn von Vorbereitungen für einen Börsengang hinweisen könnte. Auf diese Weise beginne man oft, die dafür nötige Beziehung zu Banken aufzubauen. Nach Informationen der Zeitung sei aber ein Uber-Börsengang frühestens im kommenden Jahr zu erwarten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte