Uber verhandelt über Milliarden-Kredit

New York (APA/dpa) - Der Hunger von Uber auf frisches Geld ist schwer zu stillen: Laut einem Zeitungsbericht verhandelt der umstrittene Fahrdienst-Vermittler über einen Milliarden-Kredit. Das Start-up aus San Francisco habe mehrere Banken angefragt, wie viel sie dazu beisteuern würden, schrieb das "Wall Street Journal" am Freitag unter Berufung auf informierte Personen.

Dabei hatte Uber allein in diesem Jahr bereits mehrere Milliarden Dollar von Investoren im Gegenzug für Firmenanteile bekommen. Für das Tagesgeschäft brauche Uber die Kreditlinie nicht, berichte die Zeitung.

Es ist aber nach wie vor unklar, wie viel Geld die rasante internationale Expansion verschlingt. Zudem soll Uber zusammen mit Partnern unter den Bietern für Nokias Kartendienst Here sein, der laut Medienberichten 3 Mrd. Euro kosten könnte.

Das "Wall Street Journal" wies zugleich darauf hin, dass eine solche Kreditlinie auf den Beginn von Vorbereitungen für einen Börsengang hinweisen könnte. Auf diese Weise beginne man oft, die dafür nötige Beziehung zu Banken aufzubauen. Nach Informationen der Zeitung sei aber ein Uber-Börsengang frühestens im kommenden Jahr zu erwarten.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert