Uber soll in Kalifornien 7,3 Millionen Dollar Strafe zahlen

Der umstrittene Fahrdienst-Anbieter Uber soll in Kalifornien eine Strafe in Höhe von 7,3 Mio. Dollar (6,7 Mio. Euro) zahlen, weil das Unternehmen sich weigerte, interne Daten an die Behörden weiterzugeben. Uber teilte am Donnerstag mit, es sei "tief enttäuscht" von der Entscheidung der Regulierungsbehörde für öffentliche Dienstleistungen und werde sie anfechten.

Die Regulierungsbehörde hatte von Uber Informationen darüber verlangt, inwieweit die Fahrzeuge für Uber für Behinderte geeignet seien, wie viele Kundenanfragen die Fahrer abgelehnt hätten und welches die Ursachen von Unfällen mit einem Uber-Fahrer als Beteiligtem seien. Eine Uber-Sprecherin sagte, das Unternehmen haben der Behörde bereits "erhebliche Datenmengen" zur Verfügung gestellt. Bei der Weitergabe zusätzlicher Informationen riskiere Uber, die Privatsphäre von Fahrern und Fahrgästen zu verletzen. Die Weitergabe solcher Daten "dient nicht der Verbesserung der öffentlichen Sicherheit", kritisierte sie.

Uber vermittelt über Smartphone-Apps und im Internet Fahrten in verschiedenen Angebots- und Preisklassen. Für Ärger sorgt vor allem der Dienst UberPop, der sich auf private Gelegenheitsfahrer und deren Autos stützt. Der Konzern betrachtet sich selbst als reinen Dienstleistungsvermittler, der nur eine neue technische Möglichkeit anbietet, um eigenständige Fahrer und Passagiere in Echtzeit zu koordinieren und die Bezahlung gleich bargeldlos per App abzuwickeln. Aus der Sicht von Konkurrenten handelt es sich bei dem Geschäftsmodell eher um einen aggressiven Markteintrittsversuch unter Missachtung der strengen staatlichen Vorschriften für das übrige Taxigewerbe.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post