Uber hält auch nach Softbank-Einstieg an Expansion in Asien fest

Neu-Delhi/San Francisco (APA/Reuters) - Der US-Fahrdienstvermittler Uber will auch nach dem Einstieg des japanischen Telekom-Konzerns Softbank aggressiv in den rasch wachsenden Markt in Südostasien investieren. Dafür werde das Unternehmen anhaltende Verluste in Kauf nehmen, betonte Konzernchef Dara Khosrowshahi am Donnerstag bei einem Besuch im indischen Neu-Delhi.

Er verwies auf das gewaltige Potenzial des südostasiatischen Marktes dank der großen Bevölkerungen und der Ausbreitung des schnellen Internets. In Asien sieht sich Uber mit einer starken Konkurrenz konfrontiert. Mit den Rivalen Grab aus Singapur und Ola aus Indien liefert sich der US-Konzern eine kostspielige Investitionsschlacht.

Indien ist für Uber einer der wachstumsstärksten Auslandsmärkte. Gewinne fielen dort aber noch nicht ab, sagte Khosrowshahi. Er widersprach zugleich Spekulationen, der Einstieg von Softbank könnte zu einem Strategiewechsel bei Uber führen. Derartige Änderungen seien nicht zu erwarten, sagte Khosrowshahi.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker