Uber hält auch nach Softbank-Einstieg an Expansion in Asien fest

Neu-Delhi/San Francisco (APA/Reuters) - Der US-Fahrdienstvermittler Uber will auch nach dem Einstieg des japanischen Telekom-Konzerns Softbank aggressiv in den rasch wachsenden Markt in Südostasien investieren. Dafür werde das Unternehmen anhaltende Verluste in Kauf nehmen, betonte Konzernchef Dara Khosrowshahi am Donnerstag bei einem Besuch im indischen Neu-Delhi.

Er verwies auf das gewaltige Potenzial des südostasiatischen Marktes dank der großen Bevölkerungen und der Ausbreitung des schnellen Internets. In Asien sieht sich Uber mit einer starken Konkurrenz konfrontiert. Mit den Rivalen Grab aus Singapur und Ola aus Indien liefert sich der US-Konzern eine kostspielige Investitionsschlacht.

Indien ist für Uber einer der wachstumsstärksten Auslandsmärkte. Gewinne fielen dort aber noch nicht ab, sagte Khosrowshahi. Er widersprach zugleich Spekulationen, der Einstieg von Softbank könnte zu einem Strategiewechsel bei Uber führen. Derartige Änderungen seien nicht zu erwarten, sagte Khosrowshahi.

Brüssel (APA) - Die Staatssekretärin im Innenministerium, Karoline Edtstadler, (ÖVP) hat am Montag bei einer von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) in Brüssel veranstalteten Konferenz zu Cybersecurity, betont, es sei eine Pflicht, das entsprechende EU-Gesetzespaket bis Jahresende abzuschließen. OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erklärte, dass es wöchentlich Cyberattacken auf österreichische Banken gebe.
 

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Edtstadler will EU-Cybersecurity-Paket heuer abschließen

Washington (APA/dpa) - Im eskalierenden Handelsstreit der USA mit vielen Ländern der Welt haben die Vereinigten Staaten nun ihrerseits Beschwerde bei der Welthandelsorganisation (WTO) eingelegt. Diese richte sich gegen die Vergeltungszölle, die China, die Europäische Union, Kanada, Mexiko und die Türkei als Reaktion auf US-Sonderzölle auf Aluminium und Stahlimporte einführten.
 

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USA legen Beschwerde bei WTO gegen Strafzölle ein

Moskau/Kiew (APA) - Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die EU aufgerufen, den Sanktionen gegen Russland ein Ende zu setzen. Es sei nicht auszuschließen, dass Italien die zum Jahresende anstehende Verlängerung der Sanktionen gegen Russland durch sein Veto stoppen werde, sagte Salvini bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuchs in Moskau am Montag.
 

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Salvini droht mit Veto gegen Verlängerung der Russland-Sanktionen