Uber hält auch nach Softbank-Einstieg an Expansion in Asien fest

Neu-Delhi/San Francisco (APA/Reuters) - Der US-Fahrdienstvermittler Uber will auch nach dem Einstieg des japanischen Telekom-Konzerns Softbank aggressiv in den rasch wachsenden Markt in Südostasien investieren. Dafür werde das Unternehmen anhaltende Verluste in Kauf nehmen, betonte Konzernchef Dara Khosrowshahi am Donnerstag bei einem Besuch im indischen Neu-Delhi.

Er verwies auf das gewaltige Potenzial des südostasiatischen Marktes dank der großen Bevölkerungen und der Ausbreitung des schnellen Internets. In Asien sieht sich Uber mit einer starken Konkurrenz konfrontiert. Mit den Rivalen Grab aus Singapur und Ola aus Indien liefert sich der US-Konzern eine kostspielige Investitionsschlacht.

Indien ist für Uber einer der wachstumsstärksten Auslandsmärkte. Gewinne fielen dort aber noch nicht ab, sagte Khosrowshahi. Er widersprach zugleich Spekulationen, der Einstieg von Softbank könnte zu einem Strategiewechsel bei Uber führen. Derartige Änderungen seien nicht zu erwarten, sagte Khosrowshahi.

Wien/Linz (APA) - Der 50. Verhandlungstag im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere verlief heute äußerst zäh. Nachdem Richterin Marion Hohenecker die Befragung von Grasser abgeschlossen hatte, war die Anklagebehörde am Wort - im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Ex-Minister machte von seinem Recht auf Entschlagung Gebrauch und beantwortete so gut wie keine Frage.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - 50. Tag im Zeichen des Schweigens

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky baut seinen Anteil am Handelsriesen Metro aus. Er ließ am Donnerstag aber offen, ob er damit auf ein Übernahmeangebot für den Düsseldorfer Konzern zusteuert. Dies hänge auch daran, wie sich die Beziehungen zur Metro-Spitze gestalteten und ob er und sein Investment-Partner Patrik Tkac die "zukünftige Entwicklung zielgerichtet unterstützen können".
 

Newsticker

Milliardär Kretinsky hält nach Metro-Aktienkauf Karten bedeckt

Dublin/Brüssel (APA/dpa) - Die Anteilseigner von Europas größtem Billigflieger Ryanair haben bei ihrer Hauptversammlung der Führungsspitze einen Denkzettel verpasst. Zwar wählten die Aktionäre den Verwaltungsratsvorsitzenden David Bonderman und Unternehmenschef Michael O'Leary wieder - Bonderman bekam jedoch nur 70,5 Prozent Zustimmung. O'Leary erzielte immerhin 98,5 Prozent.
 

Newsticker

Anleger wählen Ryanair-Führungsspitze trotz Turbulenzen wieder