Uber Deutschland will Fahrern Beförderungsschein finanzieren

Düsseldorf - Der umstrittene Fahrdienst Uber will spätestens im Sommer einen neuen, legalen Service in Deutschland anbieten. Die Fahrer sollen dann über einen gültigen Personenbeförderungsschein verfügen, wie der Deutschland-Chef von Uber, Fabien Nestmann, der "Wirtschaftswoche" sagte. Uber werde den Fahrern den bis zu 200 Euro teuren Schein sowie einen Anreizzuschlag zahlen.

"Auch bezahlen wir unseren Partnern die 150 bis 200 Euro Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer, wenn sie sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen wollen", sagte Nestmann weiter. Derzeit sind seinen Angaben zufolge 1.600 Fahrer in Deutschland für Uber aktiv.

Uber kämpft an verschiedenen gerichtlichen Fronten um seinen umstrittenen Dienst UberPop und zog dabei in Deutschland bisher stets den Kürzeren. Kernstreitpunkt rund um den Dienst UberPop ist, dass dieser von Fahrern in Privatwagen angeboten wird, die anders als normale Taxifahrer in der Regel über keine amtlichen Lizenzen zur Fahrgastbeförderung verfügen. Darauf stützen sich auch die von Verwaltungsgerichten bestätigten behördlichen Verbote. Diese stellen darauf ab, dass Uber so gegen zwingend geltende rechtliche Rahmenbedingungen auf dem deutschen Taximarkt verstößt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte