Uber Deutschland will Fahrern Beförderungsschein finanzieren

Düsseldorf - Der umstrittene Fahrdienst Uber will spätestens im Sommer einen neuen, legalen Service in Deutschland anbieten. Die Fahrer sollen dann über einen gültigen Personenbeförderungsschein verfügen, wie der Deutschland-Chef von Uber, Fabien Nestmann, der "Wirtschaftswoche" sagte. Uber werde den Fahrern den bis zu 200 Euro teuren Schein sowie einen Anreizzuschlag zahlen.

"Auch bezahlen wir unseren Partnern die 150 bis 200 Euro Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer, wenn sie sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen wollen", sagte Nestmann weiter. Derzeit sind seinen Angaben zufolge 1.600 Fahrer in Deutschland für Uber aktiv.

Uber kämpft an verschiedenen gerichtlichen Fronten um seinen umstrittenen Dienst UberPop und zog dabei in Deutschland bisher stets den Kürzeren. Kernstreitpunkt rund um den Dienst UberPop ist, dass dieser von Fahrern in Privatwagen angeboten wird, die anders als normale Taxifahrer in der Regel über keine amtlichen Lizenzen zur Fahrgastbeförderung verfügen. Darauf stützen sich auch die von Verwaltungsgerichten bestätigten behördlichen Verbote. Diese stellen darauf ab, dass Uber so gegen zwingend geltende rechtliche Rahmenbedingungen auf dem deutschen Taximarkt verstößt.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los