Uber Deutschland will Fahrern Beförderungsschein finanzieren

Düsseldorf - Der umstrittene Fahrdienst Uber will spätestens im Sommer einen neuen, legalen Service in Deutschland anbieten. Die Fahrer sollen dann über einen gültigen Personenbeförderungsschein verfügen, wie der Deutschland-Chef von Uber, Fabien Nestmann, der "Wirtschaftswoche" sagte. Uber werde den Fahrern den bis zu 200 Euro teuren Schein sowie einen Anreizzuschlag zahlen.

"Auch bezahlen wir unseren Partnern die 150 bis 200 Euro Kosten für die Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer, wenn sie sich als Taxi- und Mietwagenunternehmer lizenzieren lassen wollen", sagte Nestmann weiter. Derzeit sind seinen Angaben zufolge 1.600 Fahrer in Deutschland für Uber aktiv.

Uber kämpft an verschiedenen gerichtlichen Fronten um seinen umstrittenen Dienst UberPop und zog dabei in Deutschland bisher stets den Kürzeren. Kernstreitpunkt rund um den Dienst UberPop ist, dass dieser von Fahrern in Privatwagen angeboten wird, die anders als normale Taxifahrer in der Regel über keine amtlichen Lizenzen zur Fahrgastbeförderung verfügen. Darauf stützen sich auch die von Verwaltungsgerichten bestätigten behördlichen Verbote. Diese stellen darauf ab, dass Uber so gegen zwingend geltende rechtliche Rahmenbedingungen auf dem deutschen Taximarkt verstößt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker