Twitter testet "Kauf-Knopf"

Bangalore, 08. Sep (Reuters) - Twitter baut den Kurznachrichtendienst als Plattform für elektronischen Handel aus. Über einen virtuellen Kauf-Knopf in seinen Tweets sollen Nutzer künftig Einkäufe direkt tätigen können. Ein kleiner Teil der Twitter-Nutzer in den USA werde ab sofort den "Buy Button" sehen können, schrieb das Unternehmen am Montag in einem Blog-Beitrag (http://bit.ly/1usnbBG). Auch Facebook testet auf seiner Internet-Seite einen Kauf-Knopf.

Twitter stellte Nutzern seiner Anwendungen auf den mobilen Betriebssystemen Android und iOS Zugang zu Angeboten und Waren in Aussicht, die es nirgendwo sonst gebe. Nach dem Tippen auf den in einen Tweet eingebundenen Kauf-Knopf würden sie aufgefordert, Zahlungs- und Lieferadressdaten einzugeben. Diese würden dann an den Händler weitergegeben. Twitter hat sich für die erste Testphase mit diversen kleineren Shopping-Plattformen zusammengetan. Weitere Partner, wie die Luxusmodemarke Burberry, die Baumarktkette Home Depot oder der Rapstar Eminem würden folgen.

Twitter-Aktien tendierten knapp 3,5 Prozent fester. (Reporter: Supantha Mukherjee, geschrieben von Christian Rüttger, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern: 069 7565 1231 oder 030 2888 5168)

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

Newsticker

Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

Newsticker

Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

Newsticker

Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht