Twitter-Finanzchef twittert versehentlich über Firmenkauf

San Francisco (Kalifornien) - Auch ranghohe Twitter-Manager sind nicht davor gefeit, vertraulich gemeinte Nachrichten aus Versehen öffentlich zu verschicken. Finanzchef Anthony Noto sprach sich in einem inzwischen gelöschten Tweet für die Übernahme einer nicht näher genannten Firma aus.

"Ich finde immer noch, wir sollten sie kaufen", schrieb er am späten Montag laut mehreren Medienberichten. "Ich habe einen Plan." Für wen die Nachricht eigentlich gedacht war, blieb unklar. Daraus ging nur hervor, dass derjenige sich Mitte Dezember mit einem Vertreter des Übernahmekandidaten treffen soll.

Ein Twitter-Sprecher bestätigte der Finanznachrichtenagentur Bloomberg, dass Noto den Tweet versehentlich für alle sichtbar verschickt hatte. Die Twitter-Aktie reagierte kaum auf den Patzer.

Bei Twitter gibt es neben öffentlichen Nachrichten auch die private Direct Message, die nur für den Empfänger sichtbar ist. Allerdings passiert es immer wieder, dass Nutzer solche Tweets aus Versehen öffentlich verschicken. In einem berühmt gewordenen Fall veröffentlichte der US-amerikanische Kongressabgeordnete Anthony Weiner 2011 ein freizügiges Foto, das für eine Twitter-Bekanntschaft gedacht war. Er zog sich wenig später aus dem Parlament zurück.

S E R V I C E - Bericht auf Buzzfeed mit Screenshot des inzwischen gelöschten Tweets: http://www.buzzfeed.com/mattlynley/a-top-twitter-executive-just-had- a-massive-direct-message-fa

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"