Twitter stockt Anleihe auf 1,8 Milliarden Dollar auf

San Francisco (Kalifornien) (APA/dpa) - Twitter hat seine erste Anleihe um ein Fünftel auf 1,8 Milliarden Dollar (1,39 Mrd. Euro) aufgestockt. Nun sollen Papiere für jeweils 900 Millionen Dollar mit Laufzeiten bis 2019 und 2021 platziert werden, wie der Kurznachrichtendienst am Freitag bekanntgab. Ursprünglich sollten es insgesamt 1,5 Milliarden Dollar werden.

Nachdem alle Kosten beglichen sind, sollen an Twitter 1,77 Milliarden Dollar fließen. Das Geld solle in Zukäufe und Ausbau investiert werden, hieß es in Medienberichten. Twitter selbst erklärte lediglich, es sei für "allgemeine Unternehmenszwecke geplant".

Die 2019 fälligen Anleihen sollen 0,25 Prozent pro Jahr abwerfen, und die bis 2021 laufende Tranche 1 Prozent pro Jahr. Nur institutionelle Investoren durften die Anleihen zeichnen. Sie können auf Entscheidung von Twitter in Aktien des Kurznachrichtendienstes, Geld oder eine Kombination daraus umgewandelt werden.


Bisher hatte Twitter sich Geld bei Investoren im Gegenzug für Unternehmensanteile besorgt. Das Management wolle aber die günstigen Finanzmarkt-Konditionen für eine Finanzierung ohne Veränderung der Eigentümerstruktur nutzen, berichtete der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Der Kurznachrichtendienst schrieb zuletzt Verluste und arbeitet daran, mehr Geld mit Anzeigen, bezahlten Twitter-Nachrichten und Innovationen wie einem Kauf-Button innerhalb von Tweets zu verdienen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"