Twitter stockt Anleihe auf 1,8 Milliarden Dollar auf

San Francisco (Kalifornien) (APA/dpa) - Twitter hat seine erste Anleihe um ein Fünftel auf 1,8 Milliarden Dollar (1,39 Mrd. Euro) aufgestockt. Nun sollen Papiere für jeweils 900 Millionen Dollar mit Laufzeiten bis 2019 und 2021 platziert werden, wie der Kurznachrichtendienst am Freitag bekanntgab. Ursprünglich sollten es insgesamt 1,5 Milliarden Dollar werden.

Nachdem alle Kosten beglichen sind, sollen an Twitter 1,77 Milliarden Dollar fließen. Das Geld solle in Zukäufe und Ausbau investiert werden, hieß es in Medienberichten. Twitter selbst erklärte lediglich, es sei für "allgemeine Unternehmenszwecke geplant".

Die 2019 fälligen Anleihen sollen 0,25 Prozent pro Jahr abwerfen, und die bis 2021 laufende Tranche 1 Prozent pro Jahr. Nur institutionelle Investoren durften die Anleihen zeichnen. Sie können auf Entscheidung von Twitter in Aktien des Kurznachrichtendienstes, Geld oder eine Kombination daraus umgewandelt werden.


Bisher hatte Twitter sich Geld bei Investoren im Gegenzug für Unternehmensanteile besorgt. Das Management wolle aber die günstigen Finanzmarkt-Konditionen für eine Finanzierung ohne Veränderung der Eigentümerstruktur nutzen, berichtete der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen.

Der Kurznachrichtendienst schrieb zuletzt Verluste und arbeitet daran, mehr Geld mit Anzeigen, bezahlten Twitter-Nachrichten und Innovationen wie einem Kauf-Button innerhalb von Tweets zu verdienen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne