Turkish Stream - Russlands neue Gasleitung nach Europa

Die Gaspipeline Turkish Stream soll vom russischen Küstenort Anapa durch das Schwarze Meer über die Türkei bis an die griechische Grenze führen. Über die einzelnen Stränge sollen künftig bis zu 63 Milliarden Kubikmeter jährlich fließen, davon rund 50 Milliarden für den europäischen Markt.

Damit Russland das milliardenteure Vorhaben komplett verwirklichen kann, muss Griechenland dem Weiterbau von Turkish Stream zustimmen. Dann könnten die Balkanstaaten und auch Italien mit Gas beliefert werden. Neben der Türkei und Griechenland haben auch Ungarn, Mazedonien und Serbien ihr Interesse an dem Projekt bekundet.

Das Vorhaben des russischen Staatskonzerns Gazprom ersetzt frühere Pläne für die transeuropäische Pipeline South Stream, die über Bulgarien in die EU führen sollte. Russland will damit von 2020 an auf die krisengeschüttelte Ukraine als bisher wichtigstes Transitland für Gas in die EU ganz verzichten.

Von den South-Stream-Plänen hatte sich Gazprom nach Kritik an der EU-Bürokratie im vergangenen Jahr verabschiedet. Der Energieriese nutzt aber denselben Ausgangspunkt in Anapa sowie die bereits produzierten Rohre für den Bau der Leitung. Von 2017 an will der Konzern zunächst 15,57 Milliarden Kubikmeter Gas durch die Leitung in die Türkei pumpen - für den Eigenverbrauch des Landes.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen