Turkish Airlines steigerte Gewinn 2015 um 65 Prozent

Rekordgewinn für die türkische Fluggesellschaft Turkish Airlines: Das Unternehmen erwirtschaftete im vergangenen Jahr 2,99 Milliarden türkische Lira (926,27 Mio. Euro) und damit 65 Prozent mehr als 2014, wie Turkish Airlines am Dienstag bekannt gab. Der Umsatz stieg demnach um 19 Prozent auf 28,75 Mrd. Lira. Die Passagierzahlen kletterten um 13,6 Prozent auf 61,2 Millionen.

Turkish Airlines weist bereits seit mehreren Jahren starke Wachstumszahlen aus. Die Fluggesellschaft, die zu 49 Prozent vom türkischen Staat gehalten wird, will den starken arabischen Fluggesellschaften wie Etihad und Qatar Airways Konkurrenz machen. Dabei hilft die geografische Lage der Türkei, die es der Fluggesellschaft ermöglicht, zahlreiche Ziele zu geringen Kosten anzufliegen.

Turkish Airlines fliegt so viele Flughäfen an wie keine andere Fluggesellschaft: Das Unternehmen bedient 284 Flughäfen in 113 Ländern. Die Fluggesellschaft beschäftigt 47.000 Mitarbeiter.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma