Turbulenzen bei Ergo - DAS-Chef in England beurlaubt

(Reuters) - Der Versicherer Ergo hat den Chef seiner britischen Tochtergesellschaft DAS Legal Expenses Insurance, Paul Asplin, beurlaubt. Bei der britischen Tochter laufe eine interne Untersuchung, teilte der zur Münchner Rück gehörende Versicherungskonzern am Dienstag weiter mit. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sei eingeschaltet worden, es gehe auch um Beziehungen zu einem Dienstleister. "Die Untersuchung, die wir selbst angestoßen haben, steht derzeit noch am Anfang" sagte eine Sprecherin des Düsseldorfer Versicherers. Über Dauer und Ausgang könnten noch keine Angaben gemacht werden. DAS-Manager Paul Timmins rücke vorübergehend an die Spitze der britischen Tochter, die rund 700 Mitarbeiter beschäftigt, bis die Untersuchung abgeschlossen sei. Eine Stellungnahme Asplins war zunächst nicht zu erhalten.

Ergo war zuletzt aufgrund von Geschäftsbeziehungen zu dem skandalumwitterten Finanzdienstleister Infinus in die Schlagzeilen geraten. Dies rief auch den Mutterkonzern Münchner Rück auf den Plan: Dass Ergo die Verbindung zu Infinus nicht sofort nach Anzeichen von Unregelmäßigkeiten abgebrochen habe, sei "enttäuschend", hatte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard gesagt. Ergo war in der Vergangenheit auch schon aufgrund von Luxusreisen und Bordell-Besuchen seiner Versicherungsvertreter in die Kritik geraten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro