Tunesien und Griechenland machen Thomas Cook zu schaffen

London - Der Terroranschlag in Tunesien und die Griechenland-Krise bremsen Europas zweitgrößten Reiseveranstalter Thomas Cook auf seinem Erholungskurs. Die Buchungsausfälle dürften den operativen Gewinn (Ebit) im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September mit 25 Mio. britischen Pfund (35 Mio. Euro) belasten, teilte das Unternehmen mit Marken wie Neckermann Reisen und der Fluglinie Condor am Donnerstag mit.

So habe sich der Preiskampf bei den Last-Minute-Angeboten für Griechenland verschärft. Auch das im Verhältnis zum Euro starke britische Pfund macht dem Unternehmen zu schaffen. Nach dem Anschlag im tunesischen Urlaubsort Sousse musste Thomas Cook mehr als 15.000 Gäste aus dem Land ausfliegen.

Dennoch konnte das Unternehmen seine Ergebnisse im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni verbessern. Während der Umsatz wegen des starken Pfund im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12 Prozent auf 1,95 Mrd. Pfund sank, stieg das operative Ergebnis von minus 42 auf plus 3 Mio. Pfund. Der Verlust vor Steuern halbierte sich nahezu von 81 auf 44 Mio. Pfund.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht