Tuifly will von Niki Slots - Kein Interesse an Firmenübernahme

Schwechat (APA/dpa) - Der Ferienflieger Tuifly interessiert sich für die Start- und Landerechte (Slots) der insolventen Fluggesellschaft Niki. An einem Kauf des österreichischen Unternehmens sei man aber nicht interessiert, schreibt Tuifly-Chef Roland Keppler in einem internen Mitarbeiterschreiben.

"Bei der nächsten Slotvergabe werden wir sehr genau schauen, wie wir unsere Position verbessern werden", kündigt Keppler an. Über einen Kauf habe man nachgedacht und sich dagegen entschieden: "Seien Sie versichert, wir haben uns das Thema sehr genau angeguckt und hatten zu Zeiten des Joint Ventures einen guten und tiefen Einblick in die Organisation der Niki." Im Tui-Management sei dann aber gemeinsam die Entscheidung gegen ein Kauf-Interesse gefallen. "Was allerdings nicht heißt, dass wir kein Interesse an eventuell frei werdenden Slots haben", so Keppler weiter.

Ein Tuifly-Sprecher bestätigte die Angaben. Demnach fallen die Slots an die Koordinierungsstelle zurück, wenn sich für die Niki-Betriebslizenz (EOC) keine Käufer finden sollten. In dem Falle würden diese Streckenrechte dann einzeln an entsprechende Bewerber vergeben werden. Die Tuifly hatte bisher 14 ihrer insgesamt 39 Flugzeuge bei der insolventen Niki im Einsatz. Bis morgen Donnerstag zu Mittag müssen verbindliche Kaufangebote für Niki vorgelegt werden.

Düsseldorf/München (APA/AFP) - Der deutsche Zulieferkonzern Knorr-Bremse will nach der Sommerpause entscheiden, ob und wann er an die Börse geht. "Wir betrachten einen Börsengang nach wie vor als die bevorzugte Lösung", sagte Knorr-Chef Klaus Deller dem "Handelsblatt" vom Montag. Wichtigstes Ziel von Eigentümer Heinz Hermann Thiele sei es dabei, Knorr-Bremse eigenständig zu halten, betonte Deller.
 

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Knorr-Bremse will nach dem Sommer über Börsengang entscheiden

Peking (APA/Reuters) - Der stellvertretende EU-Kommissionspräsident Jyrki Katainen sieht Fortschritte beim anvisierten bilateralen Investitionsabkommen zwischen der EU und China. Durch den geplanten Austausch beim gegenseitigen Marktzugang komme man auch beim Investitionsabkommen einen Schritt voran, sagte Katainen am Montag nach Gesprächen mit Spitzenvertretern der chinesischen Regierung in Peking.
 

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EU-Kommissar: Kommen bei Investitionspakt mit China voran

Graz (APA) - Dass der Verkehrssektor seinen Beitrag zu den heimischen Klimazielen leisten muss, ist den Autofahrerclubs klar. Dass dies ohne Einschränkungen in Sachen Mobilität wie Fahrverbote oder Verteuerungen machbar sei, ließen sich diese nun von einem unabhängigen Expertenbericht bestätigen, den der ÖAMTC am Montag in Wien präsentierte.
 

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Expertenbericht: Klimaziele ohne Mobilitätseinbußen erreichbar