Tuifly will von Niki Slots - Kein Interesse an Firmenübernahme

Schwechat (APA/dpa) - Der Ferienflieger Tuifly interessiert sich für die Start- und Landerechte (Slots) der insolventen Fluggesellschaft Niki. An einem Kauf des österreichischen Unternehmens sei man aber nicht interessiert, schreibt Tuifly-Chef Roland Keppler in einem internen Mitarbeiterschreiben.

"Bei der nächsten Slotvergabe werden wir sehr genau schauen, wie wir unsere Position verbessern werden", kündigt Keppler an. Über einen Kauf habe man nachgedacht und sich dagegen entschieden: "Seien Sie versichert, wir haben uns das Thema sehr genau angeguckt und hatten zu Zeiten des Joint Ventures einen guten und tiefen Einblick in die Organisation der Niki." Im Tui-Management sei dann aber gemeinsam die Entscheidung gegen ein Kauf-Interesse gefallen. "Was allerdings nicht heißt, dass wir kein Interesse an eventuell frei werdenden Slots haben", so Keppler weiter.

Ein Tuifly-Sprecher bestätigte die Angaben. Demnach fallen die Slots an die Koordinierungsstelle zurück, wenn sich für die Niki-Betriebslizenz (EOC) keine Käufer finden sollten. In dem Falle würden diese Streckenrechte dann einzeln an entsprechende Bewerber vergeben werden. Die Tuifly hatte bisher 14 ihrer insgesamt 39 Flugzeuge bei der insolventen Niki im Einsatz. Bis morgen Donnerstag zu Mittag müssen verbindliche Kaufangebote für Niki vorgelegt werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte