Tuifly will von Niki Slots - Kein Interesse an Firmenübernahme

Schwechat (APA/dpa) - Der Ferienflieger Tuifly interessiert sich für die Start- und Landerechte (Slots) der insolventen Fluggesellschaft Niki. An einem Kauf des österreichischen Unternehmens sei man aber nicht interessiert, schreibt Tuifly-Chef Roland Keppler in einem internen Mitarbeiterschreiben.

"Bei der nächsten Slotvergabe werden wir sehr genau schauen, wie wir unsere Position verbessern werden", kündigt Keppler an. Über einen Kauf habe man nachgedacht und sich dagegen entschieden: "Seien Sie versichert, wir haben uns das Thema sehr genau angeguckt und hatten zu Zeiten des Joint Ventures einen guten und tiefen Einblick in die Organisation der Niki." Im Tui-Management sei dann aber gemeinsam die Entscheidung gegen ein Kauf-Interesse gefallen. "Was allerdings nicht heißt, dass wir kein Interesse an eventuell frei werdenden Slots haben", so Keppler weiter.

Ein Tuifly-Sprecher bestätigte die Angaben. Demnach fallen die Slots an die Koordinierungsstelle zurück, wenn sich für die Niki-Betriebslizenz (EOC) keine Käufer finden sollten. In dem Falle würden diese Streckenrechte dann einzeln an entsprechende Bewerber vergeben werden. Die Tuifly hatte bisher 14 ihrer insgesamt 39 Flugzeuge bei der insolventen Niki im Einsatz. Bis morgen Donnerstag zu Mittag müssen verbindliche Kaufangebote für Niki vorgelegt werden.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht