TUI verringert mit Hotelverkäufen den Winterverlust

Hannover/Schwechat (APA/dpa) - Der weltgrößte Tourismuskonzern TUI hat durch den Verkauf von drei Riu-Hotels die Pleite des Ferienfliegers Niki zum Start in sein neues Geschäftsjahr verkraftet. Im ersten Quartal von Oktober bis Dezember reduzierte sich der saisontypische Verlust unter dem Strich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 15 Prozent auf 99,6 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Die Insolvenz der Air-Berlin-Tochter Niki belastete TUI mit 20 Mio. Euro. Während die konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffe ihren um Sonderposten bereinigten operativen Gewinn (Ebita) steigerten, wuchs der operative Verlust im Veranstaltergeschäft. Konzernweit verringerte sich das Minus beim bereinigten Ebita allerdings um 59 Prozent auf knapp 25 Mio. Euro. Der Umsatz legte um 8 Prozent auf 3,5 Mrd. Euro zu.

Reiseveranstalter schreiben im reiseschwachen Winter meist rote Zahlen. Ihre Gewinne fahren sie in der Hauptreisezeit im Sommer ein. Für den Sommer verzeichnete TUI bis zuletzt ein Buchungsplus von 6 Prozent. Die Umsätze im Veranstaltergeschäft für den bevorstehenden Sommer gingen sogar um 8 Prozent nach oben.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen