TUI Schweiz nach Frankenschock auf gutem Weg in die Sommersaison

Hannover/Zürich - Der Reisekonzern TUI Suisse hat den Frankenschock etwas verdaut. Die Buchungen nehmen nun wieder zu, nachdem sie in den ersten Wochen nach der Aufhebung der Euro-Untergrenze stark eingebrochen sind.

TUI Suisse habe zwar unmittelbar nach dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank (SNB) die Preise deutlich gesenkt, um die währungsbedingten Nachteile gegenüber der Konkurrenz im nahen Ausland sofort auszugleichen, sagte Chef Martin Wittwer am Dienstag in einem Pressegespräch. Dennoch seien die Kunden in den ersten Wochen nach der Aufhebung des Mindestkurses noch in den günstigen Euroraum ausgewichen, um ihre Reisen zu buchen.

Inzwischen sind sie offenbar bei TUI Suisse zurück: Die Sommersaison nach aktuellem Buchungsstand liege über Vorjahr. Gefragt sind Ferien in Spanien, Mallorca und Griechenland. Auch die USA und Thailand verzeichnen momentan solide Wachstumsraten. Konkrete Buchungszahlen und Umsätze kann das Unternehmen wegen der laufenden Berichtsaison nicht kommunizieren.

Längerfristig ist ein billiger Euro für Schweizer Touristen und damit für die Reisebüros zwar positiv, weil Ferien in der Eurozone günstiger werden. Doch das Problem für TUI Suisse und andere Schweizer Reiseanbieter liegt darin, dass sie Wechselkursrisiken längerfristig absichert haben und bei dieser Absicherung von einem Kurs von 1,20 Franken pro Euro ausgingen.

Mit der Konkurrenz durch Online-Portale hat sich TUI Suisse offenbar arrangiert. Das Reisebüro sieht in der Verbindung zwischen on- und offline sogar seine Chance. Einige Filialen werden zu sogenannten "Concept Stores" umgebaut. Diese neuen Geschäfte sollen diese Verzahnung widerspiegeln. Auf dem Online-Kanal will TUI in den nächsten fünf Jahren die Buchungen verdoppeln.

TUI Suisse gehört zum internationalen Großkonzern TUI mit einem Umsatz von 18,7 Mrd. Euro. Der Reiseveranstalter ist in 130 Ländern tätig und beschäftigt 77.000 Mitarbeiter. In der Schweiz arbeiten 526 Mitarbeiter. Der Umsatz lag 2014 bei knapp 590 Mio. Franken (565,19 Mio. Euro). Ob TUI Suisse das Reiseveranstaltergeschäft des Konkurrenten Kuoni übernimmt respektive Verhandlungen führt, ließ Wittwer offen.

Wien (APA) - Auf die Kritik von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl vom vergangenen Donnerstag, wonach die Vorstandsbezüge der im ATX notierten Unternehmen in Österreich "extrem zu hoch" seien, wirft das Wirtschaftsforum der Führungskräfte der AK-Präsidentin vor, eine "unnötige und nicht auf Fakten basierende Neiddebatte" zu schüren.
 

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Wirtschaftsforum der Führungskräfte: AK schürt Neiddebatte

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Brüssel (APA/Reuters) - Italien hat nach Angaben von Wirtschaftsminister Giovanni Tria nicht die Absicht, den von der EU-Kommission zurückgewiesenen Entwurf für den Haushalt 2019 zu ändern. Der vorgelegte Etat sei "sehr maßvoll" expansiv, sagte Tria am Montag vor Journalisten in Brüssel zudem.
 

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Tria: Italien wird seine Haushaltspläne nicht ändern