TUI kauft im Ausflugsgeschäft zu

Hannover (APA/dpa) - Der weltgrößte Reisekonzern TUI will dank einer Übernahme noch stärker im Geschäft mit Ausflügen an Urlaubsorten mitmischen. Das Unternehmen kauft für 110 Mio. Euro das sogenannte Zielgebiets-Management seiner früheren Tochter Hotelbeds zurück, wie TUI am Mittwoch in Hannover mitteilte.

Der Bereich ist den Angaben zufolge mit 2.600 Mitarbeitern in 25 Ländern wie Italien, Kroatien, Mauritius und Kanada aktiv. Die spanische TUI-Tochter TUI Destination Services soll durch die Übernahme auf mehr als 9.000 Mitarbeiter wachsen und einen Umsatz von 700 Mio. Euro erreichen.

TUI-Chef Fritz Joussen sieht im Ausflugsgeschäft großes Wachstumspotenzial. Den weltweiten Markt für Ausflüge, Freizeitangebote und Dienstleistungen an Urlaubsorten beziffert er auf 140 Mrd. Euro - mit einem jährlichen Wachstum von sieben Prozent. Dabei sei das Geschäft mit 350.000 Kleinst-Anbietern bisher stark zersplittert und wenig digitalisiert. Die TUI-Tochter Destination Services vermittle heute bereits rund 4,5 Millionen Ausflüge pro Jahr.

TUI hatte Hotelbeds erst vor zwei Jahren für 1,2 Mrd. Euro an den britischen Finanzinvestor Cinven und den staatlichen kanadischen Pensionsfonds CPPIB verkauft. Hotelbeds vermittelt Reisebausteine wie Übernachtungen und Ausflüge an Großabnehmer wie Reiseveranstalter, Reisebüros und Online-Portale. Das Ausflugsgeschäft an Urlaubsorten war bisher nur ein kleiner Teil des Geschäfts.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

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May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

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Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

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