Türkische Wirtschaft schwächelt vor der Wahl

Istanbul - Wenige Monate vor der Parlamentswahl in der Türkei wächst die Wirtschaft nicht so stark wie von Präsident Recep Tayyip Erdogan erhofft. In den ersten drei Monaten dieses Jahres werde das Wachstum das angepeilte Niveau verfehlen, räumte Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci am Donnerstag ein. Seiner Schätzung zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt um lediglich etwa 1,5 Prozent steigen.

Eine Erholung erwarte er vom zweiten Quartal an. Im vergangenen Jahr habe die Wirtschaftsleistung 2,8 bis drei Prozent zugelegt, fügte der Minister hinzu.

Vor der Parlamentswahl im Juni wollen Erdogan und seine regierende Partei AKP mit einer guten wirtschaftlichen Entwicklung bei den Wählern punkten. Sie haben daher auch den Druck auf die Notenbank erhöht, mit Zinssenkungen die Konjunktur anzukurbeln. Doch die Währungshüter sperren sich und wollen weiter einen vorsichtigen geldpolitischen Kurs fahren, bis sich die Aussichten auf stabile Preise deutlich verbessert haben.

Auch weil der Druck der Politik Zweifel an der Unabhängigkeit der Notenbank nährt, hat die Lira seit Jahresbeginn um mehr als zehn Prozent zum Dollar an Wert verloren. Am Donnerstag drückte zudem die Eskalation im Jemen auf die türkische Währung.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach