Türkische Wirtschaft schwächelt vor der Wahl

Istanbul - Wenige Monate vor der Parlamentswahl in der Türkei wächst die Wirtschaft nicht so stark wie von Präsident Recep Tayyip Erdogan erhofft. In den ersten drei Monaten dieses Jahres werde das Wachstum das angepeilte Niveau verfehlen, räumte Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci am Donnerstag ein. Seiner Schätzung zufolge wird das Bruttoinlandsprodukt um lediglich etwa 1,5 Prozent steigen.

Eine Erholung erwarte er vom zweiten Quartal an. Im vergangenen Jahr habe die Wirtschaftsleistung 2,8 bis drei Prozent zugelegt, fügte der Minister hinzu.

Vor der Parlamentswahl im Juni wollen Erdogan und seine regierende Partei AKP mit einer guten wirtschaftlichen Entwicklung bei den Wählern punkten. Sie haben daher auch den Druck auf die Notenbank erhöht, mit Zinssenkungen die Konjunktur anzukurbeln. Doch die Währungshüter sperren sich und wollen weiter einen vorsichtigen geldpolitischen Kurs fahren, bis sich die Aussichten auf stabile Preise deutlich verbessert haben.

Auch weil der Druck der Politik Zweifel an der Unabhängigkeit der Notenbank nährt, hat die Lira seit Jahresbeginn um mehr als zehn Prozent zum Dollar an Wert verloren. Am Donnerstag drückte zudem die Eskalation im Jemen auf die türkische Währung.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen