Türkische Wirtschaft verdoppelte Wachstum im dritten Quartal

Istanbul (APA/Reuters) - Die türkische Wirtschaft ist im dritten Quartal so kräftig wie seit sechs Jahren nicht mehr gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag zwischen Juli und September um 11,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt am Montag mitteilte. Ökonomen waren von 10 Prozent ausgegangen. Damit hat sich das Wachstum im Vergleich zur ersten Jahreshälfte mehr als verdoppelt.

Im zweiten Quartal stieg das BIP um 5,4 Prozent, am Jahresanfang zu 5,3 Prozent. Das Wachstum erklärt sich zu einem guten Teil aus der Schwäche im Vorjahreszeitraum: Im dritten Quartal 2016 war die Wirtschaft wegen der Verunsicherung nach dem Putschversuch um 0,8 Prozent geschrumpft.

Sowohl der private Konsum als auch Investitionen und Exporte legten diesmal zu. Dienstleister, Baubranche und Industrie wiesen ein besonders kräftiges Wachstum aus. Die Regierung hat mit höheren Ausgaben, neuen Steuerregeln und einem Kreditgarantiefonds die Konjunktur angekurbelt.

Im Gesamtjahr 2017 dürfte das Schwellenland nach den Worten von Entwicklungsminister Lutfi Elvan zwischen 6 und 7 Prozent wachsen, wie er dem Sender AHaber sagte. Die Weltbank geht bisher von 4 Prozent aus.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

Newsticker

Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

Newsticker

Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

Newsticker

Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen