Türkische Regierung rechnet mit mehr Wachstum bis 2018

Die Regierung der Türkei rechnet mit einem steigenden Wirtschaftswachstum: Das BIP soll heuer um 4,5 Prozent wachsen nach 4,0 Prozent im Jahr 2015. In den Jahren 2017 und 2018 soll die Wirtschaft jeweils um 5,0 Prozent wachsen. Die Inflation bleibt hoch.

Ankara. Die türkische Regierung rechnet in den kommenden drei Jahren mit mehr Wirtschaftswachstum, aber auch einer hartnäckig hohen Inflation. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) soll im laufenden Jahr um 4,5 Prozent zunehmen, erklärte Vize-Ministerpräsident Mehmet Simsek am Montag bei der Vorstellung der mittelfristigen Regierungsprognose.

2017 und 2018 sollen es jeweils 5 Prozent sein, nachdem es im abgelaufenen Jahr nur zu 4 Prozent gereicht hatte. Investitionen und eine höhere Produktivität sollen den Aufschwung ankurbeln.

Allerdings erwartet Simsek eine anhaltend hohe Inflation. Die Teuerungsrate soll in diesem Jahr bei 7,5 Prozent und im kommenden bei 6,5 Prozent liegen. Erst 2018 soll sie mit fünf Prozent wieder im Zielbereich der Regierung liegen.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

Newsticker

Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

Newsticker

Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

Newsticker

Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren