Türkische Lira verliert erneut vier Prozent an Wert

Ankara (APA/AFP) - Die türkische Währung hat am Donnerstag erneut mehr als vier Prozent ihres Werts zum Dollar verloren. Die Lira wurde am Nachmittag bei 6,71 zum Dollar gehandelt und näherte sich damit erneut ihrem historischen Tiefpunkt vor knapp drei Wochen, als sie kurzzeitig die Siebener-Schwelle überschritt.

Allein seit Montag hat die Lira wieder mehr als zehn Prozent ihres Werts verloren und seit Beginn des Jahres rund 44 Prozent eingebüßt. Getrieben wird die Talfahrt von der Sorge vor einer Rezession in der Türkei und der Untätigkeit der Zentralbank, die trotz des Drängens vieler Ökonomen in den vergangenen Wochen die Leitzinsen nicht angehoben hat, um den Währungsverfall zu stoppen und die Inflation von fast 16 Prozent in den Griff zu bekommen. Als Grund wird die Opposition von Präsident Recep Tayyip Erdogan gegen eine Zinserhöhung vermutet.

Verschärft wird die Währungskrise zudem durch den Streit mit den USA um die Inhaftierung des US-Pastors Andrew Brunson, in dessen Zuge US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen zwei türkische Minister verhängt und die Zölle auf türkische Stahl- und Aluminiumimporte verdoppelt hat. Am Dienstag stufte die Ratingagentur Moody's wegen der finanziellen Risiken die Kreditwürdigkeit von 18 türkischen Banken herab.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen