Türkische Lira unverändert nach Rating-Herabstufung

Istanbul (APA/awp/sda/Reuters) - Die türkische Lira hat sich von der Rating-Herabstufung des Landes unbeeindruckt gezeigt. Mit 5,97 Lira kostete ein Dollar am Montag ungefähr so viel wie am Freitag, als die Ratingagenturen Moody's und S&P die Kreditwürdigkeit der Türkei noch tiefer in die Ramschzone herabgestuft hatten.

Für Aktienanleger bietet sich keine Chance, auf die Herabstufung zu reagieren, denn die Börsen in dem Land am Bosporus bleiben wegen des islamischen Opferfests die ganze Woche geschlossen. Die türkische Lira hat seit Jahresbeginn rund 40 Prozent zum Dollar verloren.

S&P begründete ihre Entscheidung mit der extremen Volatilität der türkischen Währung. Für das kommende Jahr sagte die Agentur eine Rezession voraus. Das Rating wurde von "BB-" auf "B+" gesenkt, der Ausblick blieb stabil.

Moody's erklärte, die staatlichen Institutionen der Türkei würden geschwächt, wodurch die Vorhersagbarkeit der türkischen Politik schwieriger werde. Das Rating wurde auf "Ba2" auf "Ba3" herabgesetzt, der Ausblick auf negativ geändert. Ein schlechteres Rating zieht üblicherweise steigende Kosten für die Verschuldung nach sich.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen