Türkei wirft USA "fingierten Prozess" gegen Banker Atilla vor

Istanbul (APA/dpa) - Ankara hat das Urteil gegen den türkischen Banker Hakan Atilla wegen Verstoßes gegen US-Sanktionen scharf kritisiert. Atilla sei in einem "fingierten Prozess" verurteilt worden, obwohl er unschuldig sei, teilte das türkische Außenministerium in Ankara am Mittwochabend mit.

Das Gericht habe sich auf "gefälschte Beweise und falsche Aussagen" der Gülen-Bewegung gestützt, dadurch habe der Prozess seine Legitimität verloren. Die türkische Führung macht die Bewegung um den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch im Juli 2016 verantwortlich.

Am Vortag hatte ein Richter in New York das Strafmaß für den schon Anfang des Jahres verurteilten Atilla auf 32 Monate Haft festgelegt. Der Richter folgte damit in etwa der Forderung der Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft hatte rund 20 Jahre Haft gefordert.

Atilla war früher Vizechef der staatlichen türkischen Halkbank. Eine Jury in New York hatte ihn Anfang des Jahres unter anderem wegen Bankbetrugs und der Verschwörung zur Geldwäsche und zur Umgehung von Sanktionen gegen den Iran schuldig gesprochen. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Schuldspruch schon damals scharf kritisiert und rechtliche Schritte gegen die USA ins Spiel gebracht.

Klagenfurt (APA) - Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat für eine Steuerautonomie der Bundesländer nicht viel übrig. In einer Aussendung am Montag bekundete er "massive Zweifel" an der Sinnhaftigkeit einer solchen. Neun Länder- und ein Bundessteuersystem würden zu einer "Verwaltungs- und Bürokratieexplosion" führen, meint Kaiser.
 

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Steuerautonomie - Kaiser gegen "Verwaltungs- und Bürokratieexplosion"

Brüssel/Athen (APA) - Die EU Kommission hat sich am Montag erfreut darüber gezeigt, dass Griechenland das dreijährige Stabilisierungsprogramm im Rahmen des Euro-Rettungsschirms ESM verlässt. Das hoch verschuldete Land muss nun erstmals seit über acht Jahren ohne internationale Finanzhilfen auskommen. Dies sei ein wichtiger Moment für Griechenland und die Welt, sagte Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker.
 

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Griechenland verlässt Euro-Rettungschirm - EU-Kommission erfreut

Sydney (APA/Reuters) - Ein erbitterter Streit um Einweg-Plastiksackerl lastet auf Australiens größter Supermarktkette Woolworths. Die Kette, die über Jahre rasant gewachsen war, steigerte ihren Umsatz in den ersten sieben Wochen ihres neuen Geschäftsjahres nur um 1,3 Prozent - im Vorquartal waren es noch 3,1 Prozent, wie Woolworths am Montag mitteilte.
 

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Plastiksackerl-Streit bremste Wachstum australischer Supermarktkette