Türkei wirft USA "fingierten Prozess" gegen Banker Atilla vor

Istanbul (APA/dpa) - Ankara hat das Urteil gegen den türkischen Banker Hakan Atilla wegen Verstoßes gegen US-Sanktionen scharf kritisiert. Atilla sei in einem "fingierten Prozess" verurteilt worden, obwohl er unschuldig sei, teilte das türkische Außenministerium in Ankara am Mittwochabend mit.

Das Gericht habe sich auf "gefälschte Beweise und falsche Aussagen" der Gülen-Bewegung gestützt, dadurch habe der Prozess seine Legitimität verloren. Die türkische Führung macht die Bewegung um den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen für den Putschversuch im Juli 2016 verantwortlich.

Am Vortag hatte ein Richter in New York das Strafmaß für den schon Anfang des Jahres verurteilten Atilla auf 32 Monate Haft festgelegt. Der Richter folgte damit in etwa der Forderung der Verteidigung. Die Staatsanwaltschaft hatte rund 20 Jahre Haft gefordert.

Atilla war früher Vizechef der staatlichen türkischen Halkbank. Eine Jury in New York hatte ihn Anfang des Jahres unter anderem wegen Bankbetrugs und der Verschwörung zur Geldwäsche und zur Umgehung von Sanktionen gegen den Iran schuldig gesprochen. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Schuldspruch schon damals scharf kritisiert und rechtliche Schritte gegen die USA ins Spiel gebracht.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber