Türkei war 2017 sechstgrößter Handelspartner der EU

Brüssel/Luxemburg (APA) - Die Türkei ist 2017 der sechstgrößte Handelspartner der Europäischen Union gewesen, gab Eurostat am Dienstag bekannt. Vier Prozent aller Importe der EU kamen aus der Türkei, und fünf Prozent aller EU-Exporte gingen in das Schwellenland. Seit 2009 stiegen sowohl Exporte als auch Importe kontinuierlich an. Im Jahr 2017 betrug der Handelsbilanzüberschuss der EU rund 15 Mrd. Euro.

81 Prozent der Exporte aus der EU setzten sich aus den Produktgruppen "Maschinen und Fahrzeuge", "Chemikalien" und "andere Fertigwaren" zusammen. Bei den Importen aus der Türkei machten diese drei Produktgruppen sogar 89 Prozent aller Importe aus. Das am meisten gehandelte Produkt - sowohl bei Ex- als auch bei Importen - waren Autos.

Deutschland war mit 14 Mrd. Euro an Importen und mit 22 Mrd. Euro an Exporten in die Türkei der größte Handelspartner der Türken innerhalb der EU-Staaten. Österreich importierte 2017 Waren im Wert von 1,57 Mrd. Euro (Rang 12 von 28 EU-Staaten) aus der Türkei und exportierte dorthin Waren um 1,37 Mrd. Euro (Rang 15).

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte