Türkei will im kurdischen Nordirak nach Öl suchen

Ankara - Die Türkei will in der autonomen Kurdenregion im Nordirak nach Ölvorkommen suchen. Abkommen mit der irakischen Zentralregierung in Bagdad und der autonomen Region ermöglichten dies an Ausläufern der Kandil-Berge, sagte der türkische Energieminister Tamer Yildiz am Montag laut Nachrichtenagentur Anadolu. "Wir werden mit Erkundungsarbeitern auf den Feldern Hindirin und Koman beginnen", ergänzte er.

Die autonome Kurdenregion im Nordirak gilt als Rückzugsgebiet von Kämpfern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK). PKK-Anführer Abdullah Öcalan hatte seine Anhänger am Samstag zur Niederlegung ihrer Waffen aufgerufen und damit neue Hoffnung auf ein Ende des kurdischen Aufstands in der Türkei gemacht. Auch für den Energiesektor erwarte sich die türkische Regierung durch den Friedensprozess viel, unterstrich Yildiz.

Um sich von Ölimporten aus Russland und dem Iran unabhängiger zu machen, versucht die türkische Regierung seit geraumer Zeit eine Annäherung an die autonome Kurdenregion im Nordirak. Im vergangenen Jahr hatte dies für Ärger mit der Zentralregierung in Bagdad gesorgt, als die Türkei half, Öl aus der kurdischen Provinz des Iraks auf die internationalen Märkte auszuliefern. Bagdad besteht darauf, dass alle Exporte zentral gesteuert werden.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte