Türkei will im kurdischen Nordirak nach Öl suchen

Ankara - Die Türkei will in der autonomen Kurdenregion im Nordirak nach Ölvorkommen suchen. Abkommen mit der irakischen Zentralregierung in Bagdad und der autonomen Region ermöglichten dies an Ausläufern der Kandil-Berge, sagte der türkische Energieminister Tamer Yildiz am Montag laut Nachrichtenagentur Anadolu. "Wir werden mit Erkundungsarbeitern auf den Feldern Hindirin und Koman beginnen", ergänzte er.

Die autonome Kurdenregion im Nordirak gilt als Rückzugsgebiet von Kämpfern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK). PKK-Anführer Abdullah Öcalan hatte seine Anhänger am Samstag zur Niederlegung ihrer Waffen aufgerufen und damit neue Hoffnung auf ein Ende des kurdischen Aufstands in der Türkei gemacht. Auch für den Energiesektor erwarte sich die türkische Regierung durch den Friedensprozess viel, unterstrich Yildiz.

Um sich von Ölimporten aus Russland und dem Iran unabhängiger zu machen, versucht die türkische Regierung seit geraumer Zeit eine Annäherung an die autonome Kurdenregion im Nordirak. Im vergangenen Jahr hatte dies für Ärger mit der Zentralregierung in Bagdad gesorgt, als die Türkei half, Öl aus der kurdischen Provinz des Iraks auf die internationalen Märkte auszuliefern. Bagdad besteht darauf, dass alle Exporte zentral gesteuert werden.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission hat einen Notfallplan für den Fall eines Scheiterns der Brexit-Verhandlungen verabschiedet. Er enthält "eine begrenzte Zahl von Notfallmaßnahmen in vorrangigen Bereichen", wie die EU-Behörde am Dienstag mitteilte.
 

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EU veröffentlicht Notfallplan für Scheitern von Brexit-Verhandlungen

Wien (APA) - Nachdem Wien vor zwei Wochen die Verhandlungen über eine separate Ortstaxe-Lösung mit Airbnb abgebrochen hat, wendet sich die Buchungsplattform nun per offiziellem Brief an Wien. Man stehe für die Wiederaufnahme der Gespräche zur Verfügung, versichert Geschäftsführer Alexander Schwarz in dem der APA vorliegenden Schreiben. Die bestehenden Differenzen könnten ausgeräumt werden.
 

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Nach Verhandlungsabbruch: Airbnb schreibt Wien einen Brief

München/Wien/London (APA/dpa) - Der Medienkonzern Sky und der Online-Videoanbieter Netflix arbeiten in Deutschland und Österreich künftig zusammen. Kunden der Bezahl-Plattform Sky können beide Angebote als Komplettpaket buchen und über das Empfangsgerät Sky Q abspielen. Start des Pakets Entertainment Plus sei am Donnerstag (15. November), teilten die Unternehmen am Dienstag in München mit.
 

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Netflix und Sky starten gemeinsames Angebot