Türkei: Justiz stoppt Ausstrahlung kritischer TV-Kanäle

Istanbul - Die Staatsanwaltschaft in Ankara hat dem größten Anbieter von Bezahlfernsehen in der Türkei die Ausstrahlung sieben regierungskritischer Fernsehkanäle untersagt. Der Anbieter Digitürk teilte am Donnerstag mit, dass unter anderem die Sender Kanaltürk, Samanyolu TV und Bugün TV nicht mehr angeboten würden.

Grund seien Ermittlungen wegen Verstoßes gegen die Verfassung. Die betroffenen Sender stehen der Bewegung um den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen nahe.

Gülen war früher ein Verbündeter des heutigen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan. Inzwischen wirft Erdogan Gülen vor, die Regierung stürzen zu wollen.

Die ebenfalls der Gülen-Bewegung nahestehende Zeitung "Today's Zaman" berichtete, den betroffenen Kanälen werde Unterstützung einer Terrororganisation vorgeworfen. Zuvor hatte schon der Bezahlsender Tivibu nach Medienberichten die Ausstrahlung Gülen-naher Sender gestoppt.

Berlin/Istanbul (APA/AFP) - Wegen der unzureichenden Aufklärung des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi durch Saudi-Arabien hat die Bundesregierung die deutschen Rüstungsexporte in das Königreich komplett gestoppt. Ein Sprecher des deutschen Wirtschaftsministeriums sagte am Montag in Berlin, derzeit gebe es keine Ausfuhren von Deutschland nach Saudi-Arabien. Klar sei auch, dass derzeit keine Genehmigungen erteilt würden.
 

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Khashoggi - Deutschland stoppt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

München (APA/dpa) - Ungeachtet politischer Spannungen nach der Tötung des saudischen Regimekritikers Jamal Khashoggi will Siemens-Chef Joe Kaeser nach Saudi-Arabien reisen. Dort will der Spitzenmanager an einer Konferenz des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco teilnehmen. Darüber berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montag).
 

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Siemens-Chef Kaeser will nach Saudi-Arabien reisen

Frankfurt/Darmstadt (APA/Reuters) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck weitet seine Zusammenarbeit mit dem Big-Data-Spezialisten Palantir aus und will sich so neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Die beiden Firmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das Kunden Software zur Analyse von Daten aus der Krebsforschung anbieten soll.
 

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Merck gründet Gemeinschaftsfirma mit Silicon-Valley-Konzern Palantir