Türkei: Lira fällt Richtung Rekordtief - Höchste Inflation seit 2008

Schwierige wirtschaftliche Zeiten für die Türkei: Die Teuerungsrate ist im Oktober höher gestiegen, als es von den Experten prognostiziert wurde.

Frankfurt/Ankara. Der Kurs der türkischen Währung ist am Freitag nach neuen Inflationsdaten unter Druck geraten. In der Früh mussten für einen Euro zeitweise 4,4691 Lira gezahlt werden und damit fast so viel wie Mitte September, als die Lira auf ein Rekordtief gefallen war. Damals mussten bis zu 4,5211 Lira für einen Euro aufgewendet werden.

Im Vormittagshandel erholte sich die türkische Währung wieder etwas. Sie wurde zuletzt bei 4,4591 Lira für einen Euro und 3,8276 Lira für einen Dollar gehandelt.

Als Ursache für die Kursverluste zum Wochenschluss gelten neue Daten zur Preisentwicklung in der Türkei. Im Oktober lag die Inflation bei 11,9 Prozent und damit auf dem höchsten Stand seit Juli 2008. Analysten wurden von der Entwicklung überrascht. Sie hatten nur mit einer Teuerung von 11,5 Prozent gerechnet.

Ratingen/Hongkong (APA/dpa) - Der Modekonzern Esprit will wegen tiefroter Zahlen seine Kosten deutlich senken. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017/18, das am 30. Juni endete, hatte das Unternehmen mit Firmensitz im deutschen Ratingen und Börsennotierung in Hongkong einen Nettoverlust von rund 2,5 Milliarden Hongkong Dollar (rund 270 Mio Euro) angehäuft, wie das Unternehmen am Dienstag in Hongkong mitteilte.
 

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Rote Zahlen - Modekonzern Esprit will Kosten senken

Los Gatos/Berlin (APA/dpa-AFX) - Der Chef des Medienkonzerns Axel Springer, Mathias Döpfner, zieht in den Verwaltungsrat des Videostreamingdienstes Netflix ein. Die US-Firma erhoffe sich davon "wertvolle Perspektiven und wichtige Einblicke für den Ausbau und die kontinuierliche Verbesserung unseres weltweiten Angebots", erklärte Gründer und Chef Reed Hastings am Dienstag.
 

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Springer-Chef kommt in Netflix-Verwaltungsrat

Wien (APA) - Grenzüberschreitender Sozialbetrug am Bau ist gang und gäbe. Dem wollen die europäischen Gewerkschaften nun mittels Wettbewerbsbeschwerde in Brüssel einen Riegel vorschieben - zumindest bei der Entsendung von Arbeitskräften innerhalb der EU soll es fairer zugehen. Die Europäische Föderation der Bau- und Holzarbeiter hat heute eine Wettbewerbsbeschwerde an die Europäische Kommission abgeschickt.
 

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Europäische Baugewerkschafter legten bei EU Wettbewerbsbeschwerde ein