TU-Studie prognostiziert für 2030 bis zu 81.100 E-Autos in Wien

Wien (APA) - Das Potenzial für die Elektromobilität in Wien ist offenbar groß: Eine von Wien Energie beauftragte Studie der Technischen Universität Wien kommt zum Schluss, dass im Jahr 2030 bis zu 80.000 E-Autos in der Bundeshauptstadt unterwegs sein könnten. Der Maximalwert werde allerdings nur bei entsprechender Förderung und öffentlicher Ladeinfrastruktur erreicht, hieß es bei der Präsentation am Dienstag.

Zum Vergleich: Derzeit zählt die Stadt gerade einmal 1.400 Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor. Was die mittelfristige Zukunft anbelangt, hat die TU drei Szenarien durchgerechnet. Annahme eins geht davon aus, dass es keine E-Förderung seitens der Verkehrs- und Umweltpolitik mehr gibt. Hier gehen die Experten von gut 30.000 E-Pkw bis 2030 aus.

Das zweite Szenario nimmt an, dass das aktuelle Aktionspaket des Verkehrsministeriums, das einen Anschaffungsbonus, finanzielle Unterstützung für Gemeinden und Betriebe oder Ausgaben für einschlägige Forschung und Entwicklung enthält, fortgesetzt wird. Unter diesen Voraussetzungen sieht die Studie knapp 60.000 E-Autos am Ende des Betrachtungszeitraums.

Version Nummer drei berücksichtigt neben dem Ministeriumspaket zusätzlich den Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur. Hier geht die TU von 81.100 elektrobetriebenen Autos im Jahr 2030 aus. Und somit fühlt sich die Wien Energie in ihrem aktuellen Vorgehen bestätigt. Denn der Energieversorger errichtet im Auftrag der Stadt - neben den schon rund 500 bestehenden Stationen - zusätzlich öffentliche 1.000 E-Tankstellen in der Stadt.

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.
 

Newsticker

Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die beschlossene PKW-Maut soll nach Angaben der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt werden. "Jetzt ist das wieder auf der Tagesordnung", sagte Merkel am Dienstag auf einem Bürgerdialog in Jena. "Das soll noch in dieser Legislaturperiode kommen." Das Gesetz sei beschlossen, momentan liefen die Ausschreibungsverfahren, wer die Pkw-Maut eintreiben solle.
 

Newsticker

Merkel: Pkw-Maut soll bis 2021 umgesetzt werden

Regensburg/Wien/Donauraum (APA/dpa/) - Der Sommer sorgt für einen Negativrekord in Deutschland: Noch nie zuvor wurde ein so niedriger Wasserstand auf der Donau gemessen wie am Wochenende. Deshalb konnten keine Schiffe mehr auf dem bayrischen Abschnitt zwischen Straubing und Deggendorf fahren. Anders ist die Situation in Österreich: "Schifffahrt frei" vermeldet DoRIS, das Donau River Information System auf seiner Online-Präsenz.
 

Newsticker

Deutsche Donauschifffahrt steht still - Österreich ohne Sperren