TTIP: Mitterlehner und Rupprechter Donnerstag bei Malmström

Vizekanzler Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (beide ÖVP) werden Donnerstag in Brüssel mit EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström über das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) verhandeln. Dabei gehe es auch um die Weiterentwicklung beim Thema Investorenschutz, sagte Rupprechter Montag beim EU-Agrarrat in Brüssel.


Kritik übte er an Bundeskanzler Werner Faymann, ohne den Regierungschef namentlich zu nennen. Die EU-Länderchefs würden letztlich das Tempo der Verhandlungen vorgeben. "Wenn der EU-Gipfel im Dezember klar festgelegt hat, dass es zu einer Beschleunigung der Verhandlungen kommen soll, und das österreichische Mitglied im Rat wenige Stunden später mitteilt, dass es ganz schrecklich mit TTIP geht", sei noch Klarstellungsbedarf gegeben.

Aber auch die frühere EU-Kommission kam nicht ungeschoren davon. Rupprechter sagte, "die frühere Kommission hat sehr viele Fehler gemacht". Vor allem beim Thema Geheimhaltung sei es nicht sinnvoll gewesen, wenn sich Kommission und die US-Seite gegenseitig den Ball zuspielten. "Gerade die Thematik Transparenz ist vorrangig".

Nun stelle sich die Frage, wo die "roten Linien" bei TTIP seien, die es im Verhandlungsmandat gebe. Rupprechter führte den Schutz regionaler Spezialitäten, Lebensmittelstandards, geografische Indikationen an.

London (APA/Reuters) - Sechs Monate vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens ist die erwartete massenhafte Verlagerung von Jobs in der Finanzbranche bisher ausgeblieben. Lediglich 630 Arbeitsplätze seien in andere Länder verschoben worden, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Umfrage hervor.
 

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Brexit - Britische Finanzbranche verlagerte bisher nur 630 Jobs

Wiesbaden (APA/dpa/Reuters) - Die gute Konjunktur hat die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 um 46,5 Milliarden Euro sinken lassen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte waren Ende Juni mit rund 1,93 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Erhebungen mitteilte.
 

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Deutschlands Schuldenberg verringerte sich um über 46 Milliarden Euro

Mailand (APA) - Die Bank Austria-Mutter UniCredit reagiert mit einem "No comment" auf Mediengerüchte über eine angeblich 2019 geplante große Fusion mit einem englischen oder niederländischen Geldhaus. Die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" spekulierte am Mittwoch über Akquisitionspläne des UniCredit-Vorstandschefs Jean-Pierre Mustier im kommenden Jahr.
 

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UniCredit: No Comment zu Gerüchten über Fusionspläne 2019