TTIP - Ifo-Chef Fuest verteidigt Freihandelsabkommen

München - Der deutsche Ifo-Präsident Clemens Fuest hat den Gegnern des europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommens TTIP vorgeworfen, den Wohlstand Deutschlands aufs Spiel zu setzen. "Ich habe wenig Verständnis dafür, dass Freihandel so skeptisch gesehen wird. Wir leben davon!", sagte Fuest am Donnerstag in München.

In Deutschland gebe es Skepsis und Widerstand gegen Atomkraft, Biotechnologie, Gentechnologie und sehr viel mehr. Aber "von irgendwas muss Deutschland leben", sagte Fuest. Für eine Exportnation sei es gefährlich, TTIP in Bausch und Bogen abzulehnen. Allerdings müssten die Verhandlungen transparenter laufen.

Fuest hält am Donnerstagnachmittag auf der Ifo-Jahresversammlung seinen Antrittsvortrag. Sein Vorgänger Hans-Werner Sinn legt seinen letzten Rechenschaftsbericht vor. Damit ist der Stabwechsel an der Spitze des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung abgeschlossen.

Wiesbaden (APA/dpa) - In Deutschland ist unter den Bundesländern ein Streit um die Strafzahlung des VW-Konzerns in Höhe von einer Milliarde Euro wegen des Abgasskandals entbrannt. Das Land Hessen hat nun die Aufteilung des Milliardenbußgeldes unter den Ländern gefordert. Gezahlt hat Volkswagen die Milliarde an das Land Niedersachsen, das maßgeblich am Konzern beteiligt ist.
 

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Deutsche Bundesländer streiten um VW-Milliarde

Athen (APA/Reuters) - Die Finanzminister der Euro-Länder wollen die Auszahlung von Milliardenmitteln an Griechenland nach dem Auslaufen des dritten Rettungsprogramms im August an Reformauflagen knüpfen. Insgesamt 4,8 Mrd. Euro bis 2022 sollten nur dann gezahlt werden, wenn die Athener Regierung sich an die Bedingungen eines sogenannten Überwachungsprogramms halte, heißt es in einem Dokument der Eurogruppe.
 

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Euro-Länder planen reformabhängige Zahlungen an Griechenland

Berlin/Menlo Park (APA/Reuters) - Facebook will Falschmeldungen auf seiner Plattform weiter erschweren. Die Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktenprüfern werde bis Jahresende von derzeit 14 auf weitere Länder ausgedehnt, kündigte das weltgrößte soziale Netzwerk am Donnerstag an. Zudem fänden in nunmehr vier Ländern Tests zur Überprüfung von Fotos und Videos statt.
 

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Facebook will schärfer gegen Falschmeldungen vorgehen