TTIP - Ifo-Chef Fuest verteidigt Freihandelsabkommen

München - Der deutsche Ifo-Präsident Clemens Fuest hat den Gegnern des europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommens TTIP vorgeworfen, den Wohlstand Deutschlands aufs Spiel zu setzen. "Ich habe wenig Verständnis dafür, dass Freihandel so skeptisch gesehen wird. Wir leben davon!", sagte Fuest am Donnerstag in München.

In Deutschland gebe es Skepsis und Widerstand gegen Atomkraft, Biotechnologie, Gentechnologie und sehr viel mehr. Aber "von irgendwas muss Deutschland leben", sagte Fuest. Für eine Exportnation sei es gefährlich, TTIP in Bausch und Bogen abzulehnen. Allerdings müssten die Verhandlungen transparenter laufen.

Fuest hält am Donnerstagnachmittag auf der Ifo-Jahresversammlung seinen Antrittsvortrag. Sein Vorgänger Hans-Werner Sinn legt seinen letzten Rechenschaftsbericht vor. Damit ist der Stabwechsel an der Spitze des Münchner Instituts für Wirtschaftsforschung abgeschlossen.

Berlin (APA/AFP) - Mehr als tausend Beschäftigte der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin sowie Unterstützer haben am Mittwoch in der Hauptstadt für den Erhalt der Jobs bei der Airline demonstriert. Verdi-Sprecher Andreas Splanemann sprach am Nachmittag von rund 1.300 Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet, das habe die Erwartungen der Gewerkschaft "bei weitem übertroffen".
 

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Air-Berlin-Beschäftigte demonstrieren für Erhalt ihrer Arbeitsplätze

Brüssel/Frankfurt (APA/Reuters) - Großbanken in der Eurozone sollen maximal vier Jahre Zeit zum Aufbau zusätzlicher Finanzpuffer für den Krisenfall erhalten. Erstmals würden verpflichtende Ziele für die Mehrheit der größten und komplexesten Finanzkonzerne in der Eurozone gesetzt, erklärte der Systemrisikorat (SRB), der in der Eurozone für die geordnete Abwicklung gescheiterter Banken verantwortlich ist, am Mittwoch.
 

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EU gibt Banken vier Jahre für Aufbau von Krisen-Puffer

Berlin/Frankfurt (APA/Reuters) - In der "Cum-Cum"-Affäre um Steuertricks mit Dividendenpapieren rechnen zahlreiche deutsche Banken mit Straf- und Steuernachzahlungen. 77 Institute erwarten wegen der Steuertricks Belastungen von insgesamt gut einer halben Milliarde Euro, wie es in einer Reuters vorliegenden Antwort des deutschen Finanzministeriums und der Finanzaufsicht BaFin auf eine Anfrage der Grünen heißt.
 

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Deutsche Banken stellen wegen Steuertricks halbe Milliarde zurück