TTIP - Hollande droht erneut mit "Nein" zu Freihandelsabkommen

Paris - Frankreichs Staatschef Francois Hollande hat erneut mit einer Ablehnung des transatlantischen Freihandelsabkommens TTIP gedroht. Nach jetzigem Stand der Verhandlungen würde Frankreich "Nein" zu dem geplanten Abkommen zwischen Europa und den USA sagen, betonte der Präsident am Dienstag in Paris. "Wir sind nicht für Freihandel ohne Regeln."

Nach den Enthüllungen über das Tauziehen zwischen Europa und den USA um TTIP wachsen die Zweifel an einem Zustandekommen des Vertrags. Hollande hatte bereits im April gewarnt, Frankreich könne immer "Nein" zu dem Abkommen sagen.

"Wir werden niemals akzeptieren, dass die Grundprinzipien für unsere Landwirtschaft, unsere Kultur, für die Gegenseitigkeit beim Zugang zu öffentlichen Ausschreibungen in Frage gestellt werden", sagte Hollande nun bei einer Veranstaltung unter dem Motto "Die Linke an der Macht". Frankreich habe Grundbedingungen gestellt etwa für Regeln auf den Gebieten der Gesundheit, der Umwelt, der Sicherheit von Lebensmitteln und der Kultur.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro