Tsipras: Keine Gefahr für eine Staatspleite

Die neue griechische Regierung muss nach den Worten von Ministerpräsident Alexis Tsipras die alten Reformversprechen ihrer Vorgängerin nicht umsetzen. "Griechenland ist nicht verpflichtet, rezessionäre Maßnahmen zu treffen", sagte Tsipras am Freitag nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Am Montag will sich der griechische Regierungschef mit Angela Merkel in Berlin treffen.

Seine Regierung werde sich aber an die am 20. Februar mit den EU-Partnern vereinbarten Ziele halten. Wann er die damals zugesagten Reformen vorlegen wolle, ließ der Regierungschef offen.

Tsipras sieht nach eigener Auskunft keine Gefahr für eine Staatspleite. Es gebe kein kurzfristigen Liquiditätsproblem. Sowohl die Spareinlagen bei den Banken als auch die Zahlungen an griechische Bürger und die internationalen Geldgeber seien abgesichert.

Nach der Annäherung im Euro-Schuldenstreit mit Griechenland beim abgelaufenen EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag - Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ortete danach ein Zueinanderfinden - kann der Besuch von Regierungschef Alexis Tsipras in Berlin nach den Worten der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) noch keinen Durchbruch bringen. Am Montag gebe es ein deutsch-griechisches Treffen.

"Das ist nicht der Platz, an dem irgendwelche Listen abgegeben werden von Reformvorschlägen, denn die müssen bei den Institutionen abgegeben werden und nicht bei Deutschland", sagte Merkel am Freitag zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. Sie machte aber deutlich, dass die griechische Reformagenda dennoch zur Sprache kommen werde.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen