Tsipras - Auch Euro-Partner müssen Verpflichtungen nachkommen

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras hat die Euro-Partner aufgefordert, ihren Teil der eingegangenen Verpflichtungen zu erfüllen. "Griechenland hat bereits damit begonnen, seinen Verpflichtungen vom 20. Februar nachzukommen", sagte Tsipras am Freitag in Brüssel mit Blick auf die Vereinbarungen in der Eurogruppe.

"Ich bin sehr optimistisch (..), dass wir eine Lösung finden, denn das ist in unser aller Interesse", fügte Tsipras hinzu. "Ich glaube, es gibt kein griechisches Problem, es gibt ein europäisches Problem, und da wir Pro-Europäer sind und zusammen in eine gemeinsame Zukunft gehen wollen, denke ich, dass wir am Ende des Tages all diese Missverständnisse lösen werden", sagte Tsipras nach einer Begegnung mit EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD). In den vergangenen Tagen hatte es vor allem zwischen der Bundesregierung und Athen Spannungen gegeben.

Man werde mit dem "ehrlichen Kompromiss" vom 20. Februar weitermachen und die Beschlüsse umsetzen, sagte Tipras, der nach dem Treffen mit Schulz zu Beratungen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zusammenkam. Juncker sagte, dass er ein völliges Scheitern der Verhandlungen nicht wolle und ausschließe.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor