Tschechischer Abgeordneter schürfte Kryptowährung auf Staatskosten

Prag (APA/dpa) - Ein tschechischer Parlamentsabgeordneter der Piratenpartei hat in seiner Dienstwohnung auf Staatskosten Münzen der Kryptowährung ZCash geschürft, also digitales Geld auf seinem Rechner hergestellt. Das fiel nur deshalb auf, weil der Stromverbrauch in der Wohnung im historischen Prager Stadtzentrum ungewöhnlich hoch war, wie das Nachrichtenportal aktualne.cz am Donnerstag berichtete.

Beim "Schürfen" oder "Mining" berechnen Computer komplexe mathematische Algorithmen und verdienen damit Münzen. Das ist sehr energieintensiv. Mit der Abwärme seines mit drei Grafikkarten aufgerüsteten PCs habe er im Winter auch geheizt, um nicht zu frieren, rechtfertigte der Abgeordnete Tomas Vymazal sein Vorgehen. Das errechnete Geld will der 28-Jährige nun für einen guten Zweck spenden und zudem die erhöhte Stromrechnung selbst begleichen.

Bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus vom Oktober war die tschechische Piratenpartei überraschend auf 10,8 Prozent der Stimmen gekommen und damit drittstärkste Kraft geworden. Umfragen zufolge konnte die Partei, die sich für direkte Demokratie und E-Government einsetzt, vor allem bei jungen Wählern punkten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro