Tschechische Wirtschaft wuchs im 2. Quartal langsamer

Prag (APA) - Das Wachstum der tschechischen Wirtschaft hat sich im 2. Quartal 2018 deutlich verlangsamt - die Wirtschaftsleistung war um 2,3 Prozent größer als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Im 1. Quartal hatte das Wirtschaftswachstum im Jahresabstand noch 4,2 Prozent betragen, wie das tschechische Statistikamt heute (Montag) bekannt gab.

Die geringere Zunahme im 2. Quartal lag vor allem an der hohen Vergleichsbasis des 2. Quartals 2017. Das Wachstum sei im zweiten Jahresviertel von den Ausgaben der privaten Haushalte und Investitionen der Betriebe angetrieben worden. Auch der Außenhandel habe sich positiv ausgewirkt, teilte das Statistikamt mit.

Die Analysten hatten für das 2. Quartal ein etwas stärkeres Wirtschaftswachstum - bis 2,6 Prozent - erwartet, trotzdem bleiben sie optimistisch. Im Gesamtjahr 2018 sollte die tschechische Wirtschaft gegenüber dem Vorjahr um rund 3 Prozent wachsen, meinen sie.

Nach Ansicht des Analysten Petr Dufek von der Bank CSOB läuft die tschechische Wirtschaft bereits "mit voller Kraft", für ein stärkeres Wachstum fehlten Mitarbeiter und Ausrüstung. Nach Einschätzung des UniCredit-Analysten Patrik Rozumbersky hat sich die tschechische Wirtschaft nun auf ein "langfristig haltbares Tempo" verlangsamt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro