Tschechische ConsilSport übernimmt Vorarlberger Skiproduzenten Kästle

Hohenems (APA) - Der Vorarlberger Skiproduzent Kästle hat einen neuen Mehrheitseigentümer. Die tschechische Unternehmensgruppe ConsilSport, zu der mit der Firma Sporten ein großer Alpin- und Langlaufskiproduzent gehört, soll dem Unternehmen zu einem größeren Produktportfolio, neuen Märkten und einer stärkeren internationalen Ausrichtung verhelfen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

"Neben Alpin-Ski werden wir zukünftig weitere Wintersport-Produkte anbieten und bald auch ein Sommerprodukt präsentieren", stellte der ConsilSport-Eigenümer Tomas Nemec am Dienstag eine Diversifizierung in ergänzende Produkte und neue Märkte in Aussicht. Nemec verstärke mit seinem Engagement die Finanzkraft von Kästle und bringe langjährige Erfahrung in den Bereichen Produktion und internationaler Vertrieb mit ein, teilte Kästle mit.

Als Marke im Premiumsegment werde Kästle weiter bestehen bleiben. Auch der Firmensitz Hohenems stehe nicht infrage. Alle 46 Mitarbeiter werden weiter beschäftigt, versicherte Rudolf Knünz, der gemeinsam mit Vladimir Dusanek künftig die Geschicke des Unternehmens leiten wird. Knünz hatte die Skimarke 2007 mithilfe einer Investorengruppe wiederbelebt und den Firmensitz im April 2015 von Salzburg nach Hohenems verlegt.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen