Tschechien meldet Tourismus-Rekord

Tschechien hat 2015 108 Mrd. Kronen (4 Mrd. Euro) an Tourismuseinnahmen erzielt - so viel wie nie zuvor. Der Anteil der Branche am Bruttoinlandprodukt sei auf 3 Prozent gestiegen, teilte die Vizeministerin für regionale Entwicklung, Klara Dostalova, laut Medienberichten vom Freitag mit.

"Der Fremdenverkehr wird zu einem immer wichtigeren Bestandteil der tschechischen Wirtschaft. 250.000 Leute sind in der Branche beschäftigt", sagte Dostalova anlässlich der Tourismus-Messe in Brünn. Tschechien gelinge es, immer mehr Touristen aus Asien - vor allem China - anzuziehen. Das sei auf die 2015 eingeführte direkte Flugverbindung zwischen Prag und Peking sowie einen in chinesisch-tschechischer Koproduktion in Prag gedrehten romantischen Spielfilm zurückzuführen, so Dostalova.

Die Regierungsagentur CzechTourism schätzt, dass heuer 9 Millionen ausländische Touristen nach Tschechien kommen werden, um eine Million mehr als 2015. Das wäre ein neuer Rekord. Tschechien wolle davon profitieren, dass es im Ausland als ein sicheres Land wahrgenommen werde, sagte Marketa Chaloupkova von CzechTourism.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

Newsticker

Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

Newsticker

Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies